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Getreide

Triticale und Winterweizen - das steht jetzt an

von , am
22.05.2013

Der andauernde Regen hat den Krankheitsdruck in Triticale erhöht. Lageranfällige Sommergersten-Sorten sollten jetzt eingekürzt werden. Was sonst noch ansteht, erfahren Sie im Vegetationsreport.

 
In den letzten Wochen war der Krankheitsdruck in dem Triticale relativ gering. Das änderte sich jedoch mit dem Beginn der Niederschläge in den vergangenen Wochen. Besonders in rostanfälligen Sorten ist bei höheren Temperaturen eine Behandlung im Fahnenblatt beispielsweise mit Azolen ratsam. Diese Maßnahme kann mit einem Wachstumsregler kombiniert werden, falls eine Kürzung notwendig ist.
 
Besonders in anfälligen Sorten ist eine weitere Fungizidmaßnahme (Abschlussmaßnahme) nach dem Ährenschieben sinnvoll, um einen langen Schutz der Ähre sicherzustellen.

Sommergerste: Einkürzung mit Fungzid kombinierbar

Die Sommergerste befindet sich bereits häufig im Schossen und die "Haupt-Herbizidmaßnahmen" sollten abgeschlossen sein. Mit dem Beginn des Längenwachstums kann eine Nachbehandlung gegen Gräser durchgeführt werden. Außerdem können lageranfällige Sorten im Schossen oder Fahnenblattstadium eingekürzt werden. Die Einkürzung kann mit einem Fungizid kombiniert werden.
 
In sehr standfesten Sorten ist in der Regel kein Wachstumsreglereinsatz notwendig.

Viele Sommerunkräuter im Winterweizen

Im Winterweizen ist eine neue Unkrautwelle mit Sommerunkräutern aufgelaufen. Vor allem in Spätsaaten, die aufgrund des späten Vegetationsbeginnes eine unzureichende Bestandesdichte aufweisen, sind Disteln, Knöterich, Melde, Kamille oder Klettenlabkraut vorhanden.
 
Im Fahnenblattstadium des Getreides kann eine Nachbehandlung mit Herbiziden durchgeführt werden. Eine Kombination mit Wachstumsreglern ist nicht zu empfehlen. Dafür stehen hauptsächlich Wuchsstoffe und einige Sulfonylharnstoffe zur Verfügung.
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