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Getreide

Ukraine: Export außer bei Mais schwach

von , am
19.12.2011

Die Ukraine exportiert im laufenden Wirtschaftsjahr weniger Getreide als im letzten Jahr. Wegen der starken Maisexporte wird das schwache Vorjahresergebnis insgesamt jedoch um 1,8 Millionen Tonnen übertroffen.

Das berichtet das ukrainische Landwirtschaftsministerium für den Zeitraum 1. Juli bis 14 Dezember. Dabei verlief die Entwicklung nach Getreidearten differenziert. Die Weizenexporte erreichten trotz der Abschaffung der Exportzölle mit 2,23 Millionen Tonnen (Mio. t) nicht ganz das schwache Vorjahresergebnis (-41.000 t).
 
Rund 1,14 Mio. t des exportierten Weizens war Brot-/Mahlweizen. Hier betrug der Rückstand zum Vorjahr 758.000 t. Futterweizen wurde mit rund 1,1 Mio. t hingegen 717.000 t mehr ausgeführt als vor einem Jahr.
 
Bei Gerste erschweren nach wie vor Zölle die Ausfuhr. Hier lag die Ausfuhrmenge bis Mitte Dezember bei 1,87 Mio. t und damit nicht nur 440.000 t unter dem Vorjahreswert sondern auch deutlich unter den für das Gesamtjahr gemachten Prognosen.
 
Das USDA hatte bisher einen Gerstenexport von 4,4 Mio. t prognostiziert, während ukrainische Analysten zuletzt noch eine Ausfuhr von 2,7 Mio. t erwarteten. Bei Mais erreichten die Exporte bis Mitte Dezember hingegen einen Rekordwert von 3,34 Mio. t und übertrafen das Vorjahresergebnis um 2,35 Mio. t.

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