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Analyse

Ukraine: Weizenexport wird deutlich schrumpfen

Dr. Olaf Zinke/agrarmanager/Katharina Krenn/agrarheute
am
02.05.2016

Die Ukraine wird dieses Jahr vermutlich deutlich weniger Weizen ernten. Damit wird auch das Exportvolumen für das Wirtschaftsjahr 2016/17 spürbar sinken.

Wie der Marktexperte Dr. Olaf Zinke im agrarmanager berichtet, ist die rückläufige Produktion einerseits witterungsbedingt durch weiter anhaltenden Niederschlagsmangel in einigen wichtigen Anbauregionen. Hinzu kommen der geringere Einsatz von Düngemitteln und Pflanzenschutz wegen der niedrigen Weizenpreise und wegen der sehr schwachen ukrainischen Währung.

Exportprognose für 2016/2017

Den auf Basis der Ernte und Bestände für das neue Wirtschaftsjahr 2016/17 möglichen Export schätzten die USDA-Experten auf immerhin 14 Mio. t. Im Vergleich zu den rekordhohen Exporten aus dem noch bis Juni dauernden Wirtschaftsjahr 2015/16 wäre dies trotzdem ein Rückgang der Ausfuhren um 1,6 Mio. t bzw. 10 Prozent.

Der Internationale Getreiderat (IGC) schätzt die möglichen ukrainischen Weizenexporte für das neue Wirtschaftsjahr 2016/17 ebenfalls deutlich kleiner auf nur noch 9,5 Mio. t bzw. rund 40 % ein.

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