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Getreide

Umfrage: Jeder Vierte erhöht die Saatstärke

© agrar-press
von , am
30.04.2013

Die Witterung hat in diesem Jahr zu einer verpäteten Aussaat geführt. Unserere Umfrage hat ergeben, dass jeder vierte Landwirt die Saatstärke erhöht hat, um sich den Bedingungen anzupassen.

Die deutschen Landwirte bauen 2015 auf 3,25 Millionen Hektar Winterweizen an. © agrar-press
Mitte April konnten die meisten Landwirte endlich auf die Felder. Für die Weizenaussaat war es da laut Pflanzenbauexpertin Kathleen Brehmer von N.U. agrar schon fast zu spät. Wir wollten in unserer Umfrage wissen, wie Sie sich an die Witterungsbedingungen und die verspätete Aussaat angepasst haben. Mittlerweile sollten die Sommerungen aufgelaufen und der Mais je nach Region schon in der Erde sein.
 
 

Nicht übertreiben bei der Saatgutstärke

Das Ergebnis zeigt, dass gut die Hälfte, nämlich 53,67 Prozent der Landwirte keinerlei Anpassungen vornehmen. Sie bringen die Sommerkulturen so in die Erde, wie es geplant war. 26,27 Prozent unserer Leser klickten die Antwortmöglichkeit: „Ich erhöhe die Saatstärke" an. Auch Expertin Brehmer hat die Erfahrung gemacht, dass die Saatstärken in den Sommerungen sehr hoch angesetzt wurden.
 Ab 400 Körnern pro Quadratmeter wird es allerdings problematisch. Die Pflanzen machen sich durch einen zu geringen Abstand untereinander Konkurrenz machen, sodass keine Ertragssteigerungen erreicht werden.
Fast jeder Fünfte verzichtet in diesem Jahr auf den Anbau bestimmter Kulturen. Hier ist anzunehmen, dass die meisten auf Mais umschwenkten. Denn der Mais schafft es noch termingerecht in den Boden, sodass die Bedingung für den Aufwuchs, vor allem nach dem Regen am Wochenende, ideal sind.

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