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Getreide

USA: Analysten erwarten weniger Winterweizen

© Mühlhausen/landpixel
von , am
08.05.2013

In den USA rechnen Analysten mit Produktionseinbußen beim Winterweizen von sieben Prozent. Ursachen dafür sind Niederschlagsmangel sowie erhebliche Frostschäden.

Weizen und Bohne waren gestern im Plus. © hapo/landpixel
In den USA liegen die erwarteten Produktionseinbußen bei Winterweizen bei sieben Prozent. Dies betätigen jetzt die US-Analysten von Informa Economics in einer aktuellen Schätzung. Betroffen ist insbesondere die wichtigste US-Weizensorte Hard Red Winter (HRW). Ursache für den Produktionsrückgang ist nicht nur der Niederschlagsmangel in den vier wichtigsten Anbaustaaten Kansas, Texas, Oklahoma und Colorado sondern auch erhebliche Frostschäden an den bereits geschwächten Pflanzen.

Winterweizenernte sieben Prozent kleiner

Am letzten Freitag korrigierten die Analysten des US-Analystenhauses Informa Economics die erwartete Winterweizen-Ernte in den USA deutlich nach unten. Nachdem Informa Ende März noch von einer Gesamtproduktion von umgerechnet 44,39 Millionen Tonnen (Mio.t.) ausgegangen war, setzte man diese Prognose nun auf 41,56 Mio. t nach unten. Im letzten Jahr lag die Produktionsmenge immerhin bei 44,77 Mio. t. Damit wäre die gesamte US-Winterweizenproduktion in diesem Jahr um sieben Prozent bzw. 3,2 Mio. t kleiner als 2012.

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