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Getreide

USA: Spätfröste schädigen Winterweizen

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von , am
25.04.2013

Kräftige Nachtfröste haben in der vergangenen Woche dem Winterweizen in Teilen von Kansas, Oklahoma und Texas heftig zugesetzt. Die Bestände hatten bereits im Herbst unter Niederschlagsmangel gelitten.

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Lediglich 35 Prozent (%) der US-Winterweizenbestände haben sich in der Woche bis 21. April noch in gutem oder sehr gutem Zustand befunden. Grund für den die schlechte Verfassung der Weizenbestände ist der Niederschlagsmangel seit der Aussaat im Herbst. Hinzu kommen jetzt offenbar Auswinterungsschäden nach Nachtfrösten in den südlichen Anbaugebieten von Kansas, Oklahoma und Texas.

Frostschäden in Kansas

Aus Kansas, wo etwa 22 % des gesamten US-Winterweizens angebaut werden, meldet das USDA weiterhin nur 30 % in gutem oder sehr gutem Zustand. Gleichzeitig befanden sich 37 % des Weizens in schlechter oder sehr schlechter Verfassung. Im Vergleich zur Vorwoche hat der Anteil des Weizens in der schlechtesten Kategorie damit um fünf Prozentpunkte zugenommen.

Weitere Verschlechterung in Texas

Die Nummer zwei unter den wichtigsten US-Weizenanbaustaaten ist Texas, mit einem Anteil von knapp 14 % an der gesamten Winterweizenfläche. Hier hat der Niederschlagsmangel dafür gesorgt, dass sich bis zum 21. April nur noch zwölf Prozent des Weizens in guter Verfassung befanden und dafür 60 % in schlechtem oder sehr schlechtem Zustand.
 
In dem auf auf Position drei liegenden Weizenanbaustaat Colorado befanden sich am 21. April nur noch neun Prozent des Winterweizens in guter oder sehr Verfassung. Dafür wurden 56 Prozent als schlecht oder sehr schlecht eingestuft.
 
In Oklahoma wurden diese Woche 27 %  der Weizenbestände als gut oder sehr gut und 36 % als schlecht oder sehr schlecht bewertet. Dies ist eine leichte Verbesserung.

Kein Fortschritt beim Sommerweizen

Die Aussaat von Sommerweizen war in den USA bis zum 21. April erst zu sieben Prozent abgeschlossen und liegt damit sehr deutlich unter dem Vorjahrwert von 52 %. Die wichtigsten Anbaustaaten sind Nord-Dakota, Montana, Minnesota und Süd-Dakota. In Norddakota und Minnesota hat die Aussaat jedoch bis zum 21. April noch nicht einmal begonnen.

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