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Getreide

USA: Trockenheit und Kälte setzen Winterweizen zu

© landpixel
von , am
22.04.2014

Der Zustand des Winterweizens in den USA hat sich weiter verschlechtert. Daran haben auch vereinzelten Regenfälle in Teilen der südlichen Weizenanbaugebiete nichts geändert.

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Das US-Landwirtschaftsminsterium (USDA) hat vergangene Woche seinen zweiten Bericht zum Zustand des Winterweizens in den einzelnen Bundesstaaten veröffentlicht. Weiterhin fehlt den Weizenpflanzen der Regen für die weitere Entwicklung. Außerdem ist es in einigen Regionen wieder sehr kalt (mit Frost) geworden und der Winterweizen könnte noch weiter geschädigt werden.
 
Ganz besonders betroffen von dem erneuten Kälteeinbruch ist die Mitte und der Osten des größten Weizenabbaustaates Kansas.

Nur noch 34 Prozent in gutem oder sehr gutem Zustand

Am 13. April befanden sich nur noch 34 Prozent (%) des gesamten US-Winterweizens in gutem oder sehr gutem Zustand, während sich 32 % der Pflanzen in schlechter oder sehr schlechter Verfassung befanden. In der Woche zuvor befanden sich noch 35 % der Weizenpflanzen in gutem oder sehr gutem Zustand und 29 % wurden als schlecht oder sehr schlecht eingestuft.
 
Trotz der jüngsten Niederschläge (vor allem im Westen der Hauptanbaugebiete für Winterweizen) ist also eine weitere Verschlechterung des Zustandes der Weizenpflanzen eingetreten.
 
Am 14. April des bereits sehr schlechten Vorjahres (2013), befanden sich nach dem Crop-Monitoring des USDA (aus den gleichen Gründen) immerhin noch 36 % des Winterweizens in gutem oder sehr gutem Zustand, während 31 % des Weizens in schlechter oder sehr schlechter Verfassung war.  Ausführliche Informationen zu diesem Thema und aktuelle Getreidepreise finden Sie in unserem Marktkompass ...

Marktreport: US-Winteweizen in schlechter Verfassung (10. April)

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