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Getreide

Vegetationsreport: Nach der Ernte Wurzelunkräuter bekämpfen

von , am
30.07.2014

Nach einer frühen Ernte ist genügend Zeit, um Wurzelunkräuter wie beispielsweise Quecken, Winden und Disteln zu bekämpfen. Mehr dazu im aktuellen Vegetationsreport.


Die Bekämpfung ist aus pflanzenbaulicher, aber auch phytosanitärer Sicht sinnvoll. Denn die Unkräuter sind Zwischenwirte von u.a. Schwarzbeinigkeit, DTR, Fusarien, Roste und Virosen.
 
Nach dem Mähdrusch sollte eine flache Bodenbearbeitung erfolgen, um die Wurzeln und Rhizome aus dem Boden zu holen und zu zerschneiden. Durch diese Stoppelbearbeitung bildet das Wurzelunkraut mehr Rhizome aus, als wenn keine Stoppelbearbeitung erfolgt. Nach der Bodenbearbeitung können die ausgetriebenen Pflanzen (Rhizome) im 4- bis 6-Blattstadium bzw. einer Wuchshöhe von 15 cm mit Glyphosat bekämpft werden. Dafür eignen sich alle zugelassenen Glyphosat-Produkte.
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