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Warenterminbörsen

Weizen verliert 1,50 Euro/t

© agrarfoto.com
von , am
08.11.2016

Der gestrige Wochenauftakt brachte den internationalen Warenterminmärkten mehrheitlich rote Vorzeichen. Die meisten Notierungen gingen abwärts, nur die Bohne drehte ins Plus.

Lediglich der Ölsaatenkomplex in Chicago konnte Gewinne verbuchen. Unterstützung kommt hierbei unverändert von der hohen Exportnachfrage, die sich in den gestrigen Exportinspektionen über 2,6 Millionen (Mio.) t Sojabohnen widerspiegelt.

Die Bohne konnte an der CBoT 7,75 ct auf 989,25 ct/bu zulegen. Die Getreide verloren, Weizen gab 4,25 ct ab auf 410,00 ct/bu, Mais verlor 2,50 ct auf 346,25 ct/bu.

Matif: Raps nimmt Impulse der Sojabohne nicht mit

Die Matif präsentierte sich schwächer. Der Raps konnte die positiven Impulse der Sojabohne nicht umsetzen und verlor 0,75 Euro auf 390 Euro/t. Weizen musste 1,50 Euro abgeben auf 160,25 Euro/t.

Der Fokus der Marktteilnehmer liegt heute und morgen auf den USA, wo neben der Präsidentschaftswahl auch der morgige USDA-Bericht den Markt bewegen sollte.

Mit Material von ks Agrar

Landwirt des Jahres: Das sind die Gewinner des Ceres Award 2016

Christoph Straeten bester Ackerbauer
Christoph Straeten (32), Landwirt aus Straelen in Nordrhein-Westfalen, ist Sieger in der Kategorie Ackerbauer des CeresAward 2016. Mit Baby-Spinat, Mini-Mangold oder Baby-Grünkohl baut er Gemüsesorten an, die sich ohne viel Vorbereitung direkt genießen lassen. Damit kommt Straeten dem Anspruch vieler Verbraucher entgegen, dass Essen heute bequem zuzubereiten sein soll. © Philipp Ledényi für CeresAward
Christoph Straeten bester Ackerbauer
"Der Sieger kommt einem Traum vieler Landwirte sehr nahe: Für einen Anbietermarkt zu produzieren, in dem die Erzeuger ihre Ware nicht andienen, sondern mit den Abnehmern auf Augenhöhe verhandeln", heißt es u.a. in der Begründung der Fachjury. Im Bild: Cornelia Horsch (Horsch Maschinen GmbH), Preisträger Christoph Straeten, Daniel Brandt (Horsch Maschinen GmbH) © Dagmar Deutsch/dlz agrarmagazin
Gewinner in der Kategorie Biolandwirt: Bernhard Probst aus Dresden
Mit elf Läden in Dresden und Umgebung ist Vorwerk Podemus, der Betrieb von Bernhard Probst, eine feste Größe in der Region. Auf seinem Betrieb wirtschaftet er nach Gäa-Richtlinie. Heute sind es 276 ha und 48 Milchkühe inklusive Nachzucht und Ochsenmast, außerdem noch rund 80 Mastschweine und 180 Legehennen. Neben dem landwirtschaftlichen Betrieb ist eine eigene Schlachterei entstanden, inklusive Vermarktung arbeiten hier 154 Mitarbeiter. © Philipp Ledényi für CeresAward
Bernhard Probst bester Biolandwirt
"Der Sieger hat aus einem Familienbetrieb ein florierendes Unternehmen gemacht, dessen wirtschaftlicher Erfolg anerkannt ist und ihm in der Region auch außerhalb der Landwirtschaft hohes Ansehen eingebracht hat", so urteilte die Fachjury des CeresAward über den Sieger in der Kategorie Biolandwirt. Im Bild: Minou Menzler (Stiftung Ökologie & Landbau), Preisträger Bernhard Probst, Julia Schürer (dlz agrarmagazin). © Dagmar Deutsch/dlz agrarmagazin
Sieger Energielandwirt
Winfried Vees, Landwirt aus Eutingen i.G. in Baden-Württemberg, ist Sieger in der Kategorie Energielandwirt des CeresAward 2016. Auf dem Bauernhof von Juliane und Winfried Vees können zehn Erdgasfahrzeuge pro Tag das von den Eheleuten selbst produzierte Biomethan tanken. Da ihre 56 ha umfassende Fläche nicht ausreicht, arbeiten die Vees mit sechs Kollegen zusammen, die für sie Energiepflanzen anbauen. © Philipp Ledényi für CeresAward
Winfried Vees bester Energielandwirt
"Risikobereitschaft und Innovationsfreude zeichnen den Gewinner der Kategorie Energielandwirt aus. [...] Die Biogastankstelle auf seinem Hof bezeugt, dass sich unternehmerische Zielsetzungen und gesellschaftliche Fragen, in dem Fall die Zukunft der Mobilität, in der Landwirtschaft nicht ausschließen", urteilte die Fachjury des CeresAward über den Sieger in der Kategorie Energielandwirt. Im Bild: Bernd Feuerborn (dlz agrarmagazin), Preisträger Winfried Vees, Dr. Günter Hammerich (R+V Allgemeine Versicherung)  © Dagmar Deutsch/dlz agrarmagazin
Gewinner in der Kategorie Geflügelhalter: Ingo Mardinak
Erst seit Ende 2010 hält Ingo Mardink Legehennen auf seinem Betrieb in Wilsum in Niedersachsen. Vorher standen auf dem Betrieb ausschließlich Milchkühe. Um die Zukunft des Betriebes zu sichern und genügend Einkommen für vier Generationen zu generieren, entschied er sich für die Freilandhaltung von Legehennen und baute einen Stall für 24.000 Tiere. Von Beginn an setzte er auf das Thema Tierwohl. Seine Hennen haben inklusive Wintergarten mit 7 Tieren pro m² mehr Platz, als gesetzlich vorgeschrieben. © Philipp Ledényi für CeresAward
Ingo Mardink, bester Geflügelhalter
"Der Sieger in dieser Kategorie hat den Mut bewiesen, in einen für ihn völlig neuen Betriebszweig zu investieren. [...] Mit dem Verzicht auf das Schnabelkürzen stellt er sich als Pionier offensiv Diskussionen in der Öffentlichkeit", urteilte die Fachjury des CeresAward über den Sieger in der Kategorie Geflügelhalter. Im Bild: Martina Hungerkamp (dlz agrarmagazin), Preisträger Ingo Mardink, Dr. Ludger Breloh (REWE Group) © Dagmar Deutsch/dlz agrarmagazin
Gewinner in der Kategorie Geschäftsidee: Philipp Jans
Schon als Schuljunge hat sich Philipp Jans sein Taschengeld zusammen gespart und davon die erste Ziege gekauft. Heute ist der 36-jährige Agraringenieur Herr über eine stattliche Herde von 280 Milchziegen zuzüglich Jungtieren und Zuchtböcken und hat sich damit zusammen mit seiner Familie in Lana, Gemeinde Kals am Großglockner (Österreich), seinen Traum verwirklicht. © Philipp Ledényi für CeresAward
Philipp Jans, beste Geschäftsidee
"Mit Mut und Leidenschaft hat er einen Betrieb ganz neu aufgebaut. Dabei hat er gewohnte Muster, wie Landwirtschaft in der Region traditionell betrieben wird, hinter sich gelassen. Nichts zu meckern gab es für die Juroren zudem daran, dass er sich auf gesellschaftlicher und politischer Ebene sowie in der Vermarktung für seine Berufskolleginnen und Kollegen einsetzt", so die Fachjury des CeresAward über den Sieger in der Kategorie Geschäftsidee. Im Bild: Detlef Steinert (dlz agrarmagazin), Preisträger Philipp Jans, Jens Steinhardt (Mitas). © Dagmar Deutsch/dlz agrarmagazin
Gewinner in der Kategorie Junglandwirt: Christian Bug
Christian Bug (29), Landwirt aus Petersberg, ist Sieger in der Kategorie Junglandwirt des CeresAward 2016. Für den Hof im hessischen Petersberg, den er zusammen mit seinem Vater führt, verfolgt Bug die Strategie optimieren statt expandieren. Die Betriebszweige Acker-/Futterbau (170 Hektar), Milchvieh (95 Kühe plus weibliche Nachzucht) und Biogas (220 kW Bemessungsleistung) sind in ihren Dimensionen so aufeinander abgestimmt, dass ein nahezu geschlossener Kreislauf entsteht. Landwirt begreift er als Beruf der Möglichkeiten. © Philipp Ledényi für CeresAward
Christian Bug bester Junglandwirt
"Die Juroren dieser Kategorie überzeugten vor allem die Zielstrebigkeit und das Durchhaltevermögen, mit der sich der Gewinner trotz enormer Widerstände von außen für seine und die Zukunft des Betriebes ins Zeug gelegt hat. Daneben beeindruckte außerdem der große Einsatz für die Interessen der Junglandwirte", so die Fachjury des CeresAward über den Sieger in der Kategorie Junglandwirt. Im Bild: Andreas Holzhammer (dlz agrarmagazin), Katrin Fischer (Bund der Deutschen Landjugend), Preisträger Christian Bug, Jens Steinhardt (Mitas). © Dagmar Deutsch/dlz agrarmagazin
Gewinner in der Kategorie Manager: Michael und Andreas Kühling
Die Brüder Michael (40) und Andreas Kühling (39), Landwirte aus Zemmin in Mecklenburg-Vorpommern, sind Sieger in der Kategorie Manager des CeresAward 2016. Die beiden Landwirte sehen ihr Unternehmen als einen landwirtschaftlichen Veredelungsbetrieb und praktizieren eine nahezu perfekte Kreislaufwirtschaft: Die Schweine verwerten das eigene Getreide zu Fleisch. Die Gülle der Tiere wird gemeinsam mit Silomais in den Biogasanlagen vergoren. © Philipp Ledényi für CeresAward
Michael und Andreas Kühling, beste Manager
"Eine sehr gute Betriebsorganisation, ein klarer Fokus auf Risikomanagement, eine vorbildliche Mitarbeiterführung sowie hervorragende Erfolgszahlen - wer das als Manager nachweisen kann, macht einen guten Job - so wie die Sieger in dieser Kategorie", heißt es von Seiten der Fachjury, die auch die Teamleistung der beiden Brüder hervorhebt. Im Bild: Josef Koch (dlz agrarmagazin), Katharina Schulz-Schlotter (Dow AgroSciences GmbH), Preisträger Andreas und Michael Kühling, Dr. Torsten Hentsch (Dow AgroSciences GmbH) © Dagmar Deutsch/dlz agrarmagazin
Gewinner in der Kategorie Schweinehalter: Nadine Henke
Nadine Henke (37), Landwirtin aus Bruchhausen-Vilsen in Niedersachsen, ist Siegerin in der Kategorie Schweinehalter des CeresAward 2016. Dass es ihren Tieren gut geht, ist für die studierte Tierärztin eine Herzensangelegenheit. Die danken es mit entsprechenden Leistungen - für den Betrieb mit 1.250 Sauen inklusive Ferkelaufzucht stehen über 32 abgesetzte Qualitätsferkel zu Buche. Damit gehört sie zu den Top 5 der Ferkelerzeuger in ihrem Erzeugerring. © Philipp Ledényi für CeresAward
Gewinner in der Kategorie Schweinehalter: Nadine Henke
"Das enorme Engagement, diese Fürsorge und Verantwortung für die Tiere auch der Bevölkerung zu vermitteln, ist für die Juroren das Sahnehäubchen, das die Gewinnerin besonders ausmacht", heißt es von Seiten der Fachjury. Im Bild: Dr. Dirk Hesse (AGRI Kontakt), Preisträgerin Nadine Henke, Uwe Bräunig (dlz agrarmagazin). © Dagmar Deutsch/dlz agrarmagazin
Gewinnerin in der Kategorie Unternehmerin: Katharina Mayer
Katharina Mayer (28), Landwirtin aus dem bayerischen Gersthofen, ist Siegerin in der Kategorie Unternehmerin des CeresAward 2016. Weiterbildung und ein weitgespanntes Netzwerk sind für Katharina Mayer und ihren Alltag auf dem 120 ha großen Biolandhof inklusive Hofladen mit Metzgerei und Backstube, Rindern, Schweinen, Schafen, Hühnern und Hähnchen ganz wichtig. In der Öffentlichkeitsarbeit entstand der Betriebszweig Erlebnisbauernhof. Katharina Mayer informiert die Berufskollegen in Hofführungen und Vortragsreihen. © Philipp Ledényi für CeresAward
Katharina Mayer, beste Unternehmerin
"Was sie emotional antreibt, findet bei der Gewinnerin seinen Niederschlag in handfesten betriebswirtschaftlichen Zahlen, sowohl für das, was sie bisher erreicht hat, als auch für ihre künftigen Projekte. Die Juroren finden einstimmig, hier paaren sich Enthusiasmus und wirtschaftliche Akribie", so die Fachjury des CeresAwardIm Bild: Ursula Schlaghecken (dlz agrarmagazin), Corinna Washtell (BNP Paribas Leasing Solutions), Preisträgerin Katharina Mayer, Rita Lanius-Heck (Deutscher LandFrauenverband) © Dagmar Deutsch/dlz agrarmagazin
Gewinner in der Kategorie Milchviehhalter und 'Landwirt des Jahres': Michael Dörr aus Roßdorf
Michael Dörr (42), Landwirt aus Roßdorf (Hessen), ist Landwirt des Jahres 2016 und gleichzeitig Sieger in der Kategorie Milchviehhalter. Als "politischen Werbeträger" bezeichnet sich Dörr selbst. Wohl, weil schon Politiker vieler Parteien seinen Betrieb besucht haben. Außerdem ist der Hof immer wieder Drehort für Fernsehberichte oder Anlaufpunkt für Journalisten. Daneben empfängt er regelmäßig Schulklassen und andere Besuchergruppen. Doch die Betreuung der Herde leidet nicht darunter. So hatte der Karlshof 1990 noch 90 Kühe gemolken bei einer durchschnittlichen Leistung von rund 7000 kg Milch. Heute werden je Kuh und Jahr fast 11 000 kg Milch erzeugt. © Philipp Ledényi für CeresAward
Michael Dörr, bester Milchviehhalter und 'Landwirt des Jahres'
"Weil der Sieger unternehmerisch und betriebswirtschaftlich fit ist. Weil er die Abläufe auf den Feldern und auf dem Hof im Griff hat. [...] Und weil er dafür brennt, die Menschen, für die Landwirte täglich hochwertige Lebensmittel erzeugen, mitzunehmen und sie aufzuklären, was am Hof und auf den Feldern passiert. Kurz: Weil er all das mitbringt, was nach Auffassung der Jury einen Landwirt des Jahres auszeichnen muss", heißt es in u.a. in der Begründung der Jury. Im Bild: Martin Wimmer (Landwirt des Jahres 2015), Rainer Morgenstern (Deutz-Fahr), Preisträger Michael Dörr, Joachim Rukwied (Präsident Deutscher Bauerverband), Detlef Steinert (dlz agrarmagazin) © Dagmar Deutsch/dlz agrarmagazin
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