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Getreide

Weizen/Export: US-Weizen billiger als indische Ware

© Mühlhausen/landpixel
von , am
04.02.2013

Bislang galt Indien als günstigster Weizenexporteur. Für die Exportautkion am Samstag hat sich das geändert. Der weltgrößte Weizenimporteur Ägypten entschied sich für amerikanische Ware.

Der Euro-Dollar-Wechselkurs lässt den Weizen um zwei Euro steigen. © Mühlhausen/landpixel
Der weltweit größte Weizenimporteur Ägypten hat bei der Exportauktion am Samstag  60.000 Tonnen amerikanischen Weizen zur Lieferung im März gekauft.
 
Der Preis für diesen Weizen war mit 306,80 US-Dollar je Tonne (USD/t) (226 Euro) deutlich niedriger als bei der letzten Auktion und lag zugleich unter den Preisen des zuletzt weltweit günstigsten Anbieters und Exporteurs Indien. Besonders groß war der Abstand allerdings zu dem ebenfalls auf der Auktion angeboten französischen Weizen. Dieser kostete mit 355 USD/t (262 Euro) fast 50 USD/t mehr als der Auktionsgewinner aus den USA.

USA-Weizen derzeit am billigsten

Die übrigen sechs Angebote bei dieser Auktion kamen bis auf den französischen Weizen ebenfalls aus den USA (Soft Red Winter). Für diese Partien lagen die Preisforderungen zwischen 316,85 USD/t (232 Euro) und 323,50 USD/t (239 Euro) und bewegten sich damit ebenfalls deutlich unter dem französischen Preisforderungen von 355 USD/t (262 Euro).
 
Aus anderen Ländern gab es bei dieser Auktion keine Offerten. Der Auktionsgewinner lieferte allerdings mit 306,80 USD/t (226 Euro) nicht nur den günstigen Weizen der Auktion sondern lag mit seiner Preisforderungen noch unter den Preisen des bislang weltweit günstigsten Exporteurs Indien.
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