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Marktanalyse

Weizenpreis kann wieder leicht aufholen

Dr. Olaf Zinke/agrarmanager/Hermann Krauß/agrarheute
am
14.03.2016

Die europäischen Weizenpreise haben sich im Wochenvergleich etwas erholt. Auch am deutschen Kassamarkt sind die Weizenpreise in der vorigen Woche etwas gestiegen.

Die europäischen Weizenpreise haben sich im Wochenvergleich etwas erholt. Der Maikontrakt beendete den Handel am vorigen Freitag bei 154,75 Euro je Tonne. Wie Dr. Olaf Zinke, Marktexperte beim agrarmanager, schreibt, waren die Weizenpreise für den Maitermin im Vergleich zur Vorwoche damit 2,50 Euro höher.

Die neue Weizenernte 2016 (Septemberkontrakt) beendete den Handel mit 163,75 Euro/t und damit neun Euro höher als der vordere Maikontrakt. Im Wochenvergleich hat die neue Ernte ebenfalls 3,50 Euro zugelgt.

Am heutigen Montag bewegen sich die Weizenpreise im laufenden Handel zunächst seitwärts. Der Maikontrakt notiert gegen Mittag unverändert bei 154,75 Euro/t. Die neue Ernte kostet 164,0 Euro/t und damit 0,25 Euro mehr.

Dutscher Kassamarkt : Preise steigen

Am deutschen Kassamarkt sind die Weizenpreise in der vorigen Woche ebenfalls etwas gestiegen. Am Ende der vorigen Woche (11.März) handelte man den Brotweizen mit zwölf Prozent Protein am deutschen Exporthafen in Hamburg mit 155 Euro/t. Damit wurden am Ende der vorigen Woche drei Euro höhere Preise geboten wie eine Woche zuvor (152 Euro).

  • A-Weizen (13 Prozent Protein): 158 Euro/t (plus zwei Euro gegenüber der Vorwoche)
  • E-Weizen (14 Prozent Protein): 177 Euro/t (zwei Euro mehr als letzte Woche)

Der Preisabstand (Prämie) von A-Weizen zum Brotweizen beträgt derzeit drei Euro und die Differenz von E-Weizen zum Brotweizen beträgt 22 Euro.

Wie sich die Preise im einzelnen entwickelt haben und wie es im Moment auf den Exportmärkten beim Weizen aussieht, lesen Sie im Marktteil des agrarmanger.

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