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Mineraldüngermarkt

Weniger Düngemittel verkauft: Das sind die Gründe

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Amelie Grabmeier, agrarheute
am
09.05.2018

Der Düngemittelmarkt in Deutschland schrumpft. Vor allem der Absatz von Phosphat ist stark rückläufig. Das gab der Industrieverband Agrar (IVA) gestern bekannt.

Der Verkauf von Mineraldünger in Deutschland ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Das teilte der Industrieverband Agrar (IVA) gestern (8.5.) auf seiner Jahrespressekonferenz in Frankfurt mit. Der Absatz von Stickstoffdüngern reduzierte sich 2017 um 3,1 Prozent auf insgesamt 1,66 Millionen Tonnen. Auch die Verkaufserlöse bei Phosphat gingen um gut ein Fünftel auf 231 000 Tonnen zurück.

Dagegen erhöhte sich der Absatz von Kali und Kalkdüngern um 8 Prozent auf 430 080 Tonnen beziehungsweise um 10 Prozent auf 2,67 Millionen Tonnen. Das mache laut IVA die letztjährigen Rückgänge weitgehend wett. 

Witterung und Düngeverordnung sind schuld

Der Vorsitzende des IVA-Fachbereichs Pflanzenernährung, Ulrich Foth, sieht die Witterung und die verschärfte Düngeverordnung verantwortlich für den rückläufigen Absatz. Landwirte würden zunehmend auf Produkte mit passgenauen Eigenschaften zurückgreifen, um die Nährstoffeffizienz zu verbessern. „Dieser Trend wird sich durch die verschärften Vorgaben der Düngeverordnung verstärken“, erklärte Foth. Zudem verunsichere die neue Düngeverordnung die Landwirte. Die Umsetzung vieler Details bleibe unklar.

Mit Material von Agra-Europe, IVA

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