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Sortenratgeber

Wintergerste 2018: Alle Landessortenversuche im Überblick

Gerstenernte
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Klaus Strotmann, agrarheute
am
11.09.2018

Die Wetterkapriolen der abgelaufenen Vegetationsperiode hinterließen ihre Spuren im Ertrag. Wie der bundesweit aussieht, sehen Sie auf unserer Deutschlandkarte.

Ein Herbst mit enormer Nässe, ein Sommer mit der längsten Dürre seit 50 Jahren und immer neuen Hitzerekorden – alle Gerstensorten hatten es da schwer. Dafür sind die Erträge noch relativ gut ausgefallen.

Im Süden konnte teilweise sogar über dem mehrjährigen Schnitt geerntet werden. Im Norden dagegen massive Verluste, wie auch Praktiker berichten. Aller Ergebnisse der aktuellen Landessortenversuche (LSV) haben wir für Sie in der Erntekarte zusammengefasst.

Mehrzeilige und zweizeilige Sorten im Check

In der Karten unten haben wir die Ergebnisse aller Länderdienststellen zusammengetragen. Sie zeigt die Erntedaten 2018 und die mehrjährigen Erträge für alle Sorten, die über dem Durchschnitt abschneiden.

100 Prozent entspricht dem Versuchsdurchschnitt der jeweiligen Region. In Süddeutschland ist nach zwei- (gelb) und mehrzeiligen (rot) Sorten unterschieden.

Mit einem Sternchen (*) sind Sorten dargestellt, die auf weniger Standorten oder in weniger Jahren geprüft wurden. Sorten sind mehrzeilig, sofern nicht als zweizeilig (zz) gekennzeichnet.

(H) steht für Hybridgerste, (EU) sind EU-Zulassungen. (GMV) bedeutet Gelbmosaikvirus, (GMV-2) sind doppelt resistent gegen BaYMV (barley yellow mosaic virus) Typ 1 und Typ 2. Alle Angaben ohne Gewähr.

Alle Sortenergebnisse und -empfehlungen finden Sie auch in Ihrer agrarheute PFLANZE+TECHNIK, die am 31. August 2018 erscheint.

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