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Getreide

Wintergerste: Diese Sorten werden empfohlen

© landpixel
von , am
05.08.2015

Das LTZ Augustenberg hat ihre aktuellen Sortenempfehlungen für den Anbau von Wintergerste in Baden-Württemberg abgegeben. Das sind die Sieger des zweijährigen Standortversuchs:

Das LTZ Augustenberg prüfte Wintergerste-Sorten. © Günter Havlena/Pixelio
mehrzeilig, hohes Ertragsniveau, mittlere Reife, mittlere Einstufung der argronomischen Werte (Lager, Halmknicken, Ährenknicken), geringe bis mittlere Anfälligkeit für Rhynchosporium und Zwergrost, mittlere Anfälligkeit für Mehltau und Netzflecken, etwas unterdurchschnittliches Tausendkorn- und Hektolitergewicht, etwas überdurchschnittliche Sortierung (> 2,2 mm).

2. Albertine

  • zweizeilig
  • mittleres Ertragsniveau
  • mittlere bis spätere Reife
  • geringe Neigung zu Lager, Halm- und Ährenknicken
  • in den LSV gute Krankheitsresistenzen
  • leicht überdurchschnittliches Tausendkorn- und Hektolitergewicht
  • leicht unterdurch-schnittliche Sortierung (> 2,2 mm)

3. California

  • zweizeilig
  • mittleres Ertragsniveau
  • mittlere bis spätere Reife
  • geringe bis mittlere Lagerneigung
  • geringe Neigung zu Halm- und Ährenknicken
  • ausgewogene Gesundheit
  • in den LSV gute Resistenz gegen Netzflecken
  • überdurchschnittliches Tausendkorngewicht
  • durchschnittliches Hektolitergewicht
  • etwas unterdurchschnittliche Sortierung (> 2,2 mm)

4. Sandra

  • zweizeilig
  • erhöhte Neigung zur Auswinterung
  • bisher mittleres Ertragsniveau
  • hohe Erträge in der unbehandelten Variante
  • geringe bis mittlere Neigung zu Lager und Halmknicken
  • mittlere bis hohe Neigung zum Ährenknicken
  • gute Mehltauresistenz, aber erhöhte Anfälligkeit für Zwergrost
  • hohes Tausendkorngewicht
  • leicht überdurchschnittliches Hektolitergewicht
  • sehr gute Sortierung

5. SU Vireni

  • zweizeilig
  • mittlere bis spätere Reife
  • sehr gute agronomischen Werte
  • sehr standfest, sehr geringe bis geringe Neigung zum Halmknicken
  • geringe bis mittlere Neigung zum Ährenknicken
  • mittlere Krankheitsanfälligkeit für die gerstentypischen Krankheiten
  • keine ausgepägten Krankheitsresistenzen
  • hohes Tausendkorngewicht
  • überdurchschnittliches Hektolitergewicht
  • sehr gute Sortierung

Wiesenmeisterschaft 2015: Die schönsten Wiesen

Bocksbart, Salbei und Klappertopf auf der Wiese von Familie Grenzebach, Wiesenmeisterschaft 2013 © Sabine Heinz
Die Bewertung der Wiesen für die Meisterschaft 2015 ist abgeschlossen und der Sieger gekürt. © M. Betzler
Highlandrinder auf der grünen Weide. © Sabine Heinz
Mit dem Wettbewerb sollen die Leistungen der Landwirte, die artenreiche Wiesen erhalten und in ihrem landwirtschaftlichen Betriebskreislauf nutzen, in der Öffentlichkeit gewürdigt werden. © Sabine Heinz
Skabiosenblüte auf der Wiese von Familie Seemüller, Wiesenmeisterschaft 2013 © LfL Bayern
Artenreiche Wiese von Familie Braun mit Pippau, Salbei und Mageriten, Wiesenmeisterschaft 2010 © LfL Bayern
Mähweide von Familie Schmid mit Blick auf die Grenzmühle, Wiesenmeisterschaft 2014 © LfL Bayern
Betrieb Breunig in Schneeberg: Ein Blick in die Landschaft. © M. Betzler
Jury in Aktion auf dem Betrieb von Chrisitan Müller in Dammbach - Schafweide. © M. Betzler
Weickartswiese © M. Ruppaner
Den ersten Preis erhielten Kerstin und Werner Müller aus Partenstein im Landkreis Main-Spessart. Die Mutterschafhalter (Merino-Landschafe, Heidschnucken, Suffolk) überzeugten die Jury mit der "Weickertswiese" bei Rechtenbach, einer wichtigen Teilfläche im kooperativen Naturschutzkonzept "Weickertswiese". © Inge Steidl
Beim Naturschutzkonzept "Weickertswiese" handelt es sich um die höchstgelegene Rodungsinsel im ganzen Spessart mit noch großflächigen Mager- und Feuchtwiesen. © Inge Steidl
Den zweiten Preis erhielten Christian Fischer und Herbert Adrio von der "Pfadackerhof GbR" aus Weickersgrüben im Landkreis Main-Spessart für ihre einschürige Wiese "Betlesgrund". Die 0,65 ha große Fläche dient ausschließlich zur Heugewinnung und darf nicht vor dem 1. Juli gemäht werden. © Inge Steidl
Der dritte Platz ging in den Landkreis Miltenberg zu Michael Breunig aus Schneeberg. Prämiert wurde die ein- bis zweischürige Heu- und Grummetwiese "Wolfsacker" im Wasserschutzgebiet, die seit vielen Jahren düngerfrei bewirtschaftet wird. © Inge Steidl
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