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Ökolandbau

Winterweizen: Gut gesät und frisch gestriegelt

Striegel-Wintergetreide-Öko
am Freitag, 27.08.2021 - 05:00

Regenerative Landwirtschaft orientiert sich in vielem am Biolandbau. So funktioniert die Bestandsführung im Ökowintergetreide und das können konventionelle Bauern daraus mitnehmen.

Der Wegfall von Wirkstoffen, Düngerestriktionen und ein neues Bewusstsein für den Boden haben bei vielen konventionellen Landwirten zum Umdenken geführt. Die Stichworte Hybridlandwirtschaft und regenerative Landwirtschaft sind heute in aller Munde.

Einiges von dem, was sich die regenerative Landwirtschaft auf die Fahnen geschrieben hat, hat im Ökolandbau schon lange Tradition. Zur erfolgreichen ökologischen Bestandsführung gehört aber mehr als Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz und mineralische Dünger. agrarheute hat bei Jonathan Kern, Pflanzenbauberater bei Bioland Baden-Württemberg nachgefragt.

Mit Hacke und Striegel gegen Ackerfuchsschwanz

Typisch für den Anbau von Wintergetreide ist die späte Aussaat. Winterweizen und Dinkel werden auf Bioäckern oft erst ab Mitte Oktober gedrillt. Je nach Witterung reicht die Aussaat bis in den November. Der späte Aussaattermin hilft, die Bestände vor Verunkrautung, Ackerfuchsschwanz oder Virusbefall in der Wintergerste zu schützen. 

Viele konventionelle und regenerative Landwirte liebäugeln angesichts resistenter Ungräser mit dem Einsatz von Hacke und Striegel. Konventionellen Betrieben, die es mit einer Hacke im Getreide probieren wollen, empfiehlt Kern einen Reihenabstand von 25 cm.

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