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Fruchtfolge

Zuckerrübe: Frühe Gerstenernte bietet Chancen gegen Zystennematoden

Gelbreife in der Wintergerste
am Dienstag, 11.07.2017 - 14:00 (Jetzt kommentieren)

Eine frühere Gerstenernte mit anschließendem Zwischenfruchtananbau begünstigt die Vorfruchtwirkung für die Zuckerrübe und kann helfen Zystennematoden zu reduzieren.

Die frühe Gerstenernte bietet nach Angaben des Landwirtschaftlichen Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) die Möglichkeit, mit resistenten Zwischenfrüchten in Reinsaaten - wie Senf oder Ölrettich - den Zystennematoden "Heterodera schachtii" deutlich zu reduzieren.

Unter Anbau von Nicht-Wirtspflanzen reduziert sich die Nematodenpopulation um 30 bis 40 % je Jahr aufgrund natürlichen Absterbens. Intensive Bodenbearbeitung fördert das natürliche Absterben der Nematoden.

Vorraussetzung ist eine hauptfruchtmäßige Bestellung und damit die Förderung eines dichten und gleichmäßigen Pflanzenbestandes (min. 160 Pfl/m²) sowie eine krumentiefe Durchwurzelung.

Resistente Zwischenfrüchte unterbinden Ausbildung der Zysten

Gegen Zystennematoden resistente Zwischenfrüchte wie Ölrettich und Senf unterbinden laut LIZ die Ausbildung neuer reifer Zysten mit Eiern und Larven (aufgrund einer mangelhaften Ernährung der Larven in der Wurzel). Ferner reduzieren sie die Nematodenpopulation je nach den Anbaubedingungen.

Weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Nematoden sind der Anbau von Nicht-Wirtspflanzen sowie eine intensive Bodenbearbeitung.

Wie der LIZ weiter schreibt, kann das Programm LIZ Zwischenfruchtmischer dabei helfen, den Bekämpfungserfolg bereits vor dem Anbau einzuschätzen.

Mit Material von LIZ

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