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Pflanzenschutzmittel

Glyphosat: Deutschland pro Wiederzulassung

aiz/Nicoleta Culiuc/agrarheute
am
30.03.2016

Kürzlich legte Bundesagrarminister Christian Schmidt der EU-Kommission einen neu formulierten Vorschlag zur Wiederzulassung von Glyphosat vor. Wie er diese Position begründet, lesen Sie hier.

Wie Agrarminister Christian Schmidt gegenüber der agrarzeitung erklärte, sei die Position des deutschen Bundesagrarministeriums zur Wiederzulassung von Glyphosat "rein wissenschaftsbasiert". Deshalb sehe die einheitliche Linie vom Bundeswirtschaftsministerium, -umweltministerium und -agrarministerium eine Verlängerung der Zulassung des Herbizidwirkstoffs vor, meldet das Presse- und Informationsdienst Agrarisches Informationszentrum (aiz).

Glyphosat-Wiederzulassung: Schmidt legt neuen Vorschlag vor

Wie aiz weiter berichtet, legte Schmidt der EU-Kommission vor Kurzem einen neu formulierten Vorschlag vor. Wenn dieser in Brüssel akzeptiert werde, stehe einer Zustimmung Deutschlands zur Wiederzulassung von Glyphosat nichts mehr im Wege, so der Minister.

Auf EU-Ebene hält Schmidt eine technische Verlängerung durch die EU-Kommission für eine "schwierige Operation". Seiner Meinung nach könnte es aber schon bald eine endgültige Abstimmung über die Zulassung geben, so aiz. Die ablehnenden Positionen anderer Länder im Vorfeld der Entscheidung habe ihn allerdings "überrascht". Denn die Länder hätten sich grundsätzlich laut Schmidt auf den wissenschaftsbasierten Ansatz geeinigt.

Abstimmung über Wiederzulassung: Deutschland enthielt sich

Deutschland enthielt sich der Stimme bei der Abstimmung über die Wiederzulassung von Glyphosat im EU-Ausschuss für die Lebensmittelkette.

Der deutsche Europaabgeordnete Peter Jahr kritisierte daraufhin, dass Deutschland nicht mehr an die positive Einschätzung seines eigenen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) glaube, so die aiz.

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