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Echa-Urteil

Glyphosat nicht krebserregend: Reaktionen unserer Leser

Ein mit Glyphosat behandeltes Feld.
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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
16.03.2017

Nach Sicht der europäischen Chemikalienagentur Echa kann der Wirkstoff Glyphosat nicht als krebserregend bewertet werden. Die Reaktionen unserer Leser.

Die europäische Chemikalienagentur Echa hat am Mittwoch ihr Gutachten zu Glyphosat veröffentlicht und stuft darin den Wirkstoff als nicht krebserregend ein. "Die verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse erfüllten nicht die Kriterien, um Glyphosat als krebserregend zu bewerten", teilte die europäische Chemikalienagentur Echa am Mittwoch in Helsinki mit. Die Reaktionen unserer facebook-Leser:

Glyphosat: 'Sachliche Diskussion überflüssig'

Michael findet: "Endlich ist es nun klar und das Thema durch."

Dem entgegnet Robin: "Diese Erkenntnis werden die Medien eh ignorieren, die zeigen eh nur was ihnen gefällt."

Tobias schreibt: "Juckt die Glyphosat-Gegner eh nicht, denn alle, die etwas positives zu Glyphosat sagen sind ja von der Industrie gekauft und damit ist auch gleich jeder Versuch einer sachlichen Diskussion überflüssig."

Auf eine Aussage, dass "immer mehr Großbauern oft nur mit schlechter Qualität [wirtschaftlich] überleben könnten" gibt Jan-Heinz zu bedenken: "Wieso schlechte Qualität? Die ist heute so gut wie nie zuvor. Gibt es heute noch die Kribbelkrankheit (Mutterkorn)? Hast du dich mit der östrogenen Wirkung von Zearalenon befasst (Fusariumtoxin)?"

Glyphosat: 'Mittel ist sehr effektiv'

Für Commodus hat die Entscheidung der Echa zwei Seiten: "Das Ergebnis des Gutachten freut mich. Was mich nicht freut, ist, dass es mit der Artenvielfalt nun noch weiter bergab gehen dürfte. Die Rechtfertigung des Mittels liegt vor allem in der Effektivität, es tut halt was es tun soll, abtöten. Ich versteh die Landwirte die so arbeiten möchten, da es am effektivsten für sie ist. Manchmal wäre ein Blick über den eigenen Tellerrand trotzdem wünschenswert, wenn man auch die übrigen Zusammenhänge in der Umwelt begriffen hat, also was z. B. Biodiversität für die Landwirtschaft oder überhaupt für die Umwelt bedeutet."

Bodenbearbeitung vs. Glyphosatbehandlung

Bernd postet: "Krebserregend hin oder her. Würde es keiner verwenden sondern das keimende Ausfallgetreide z. B. einmal mehr grubbern, könnte man viel Geld sparen."

Das sieht Axel anders: "Beim Vergleich Bodenbearbeitung vs. Glyphosatbehandlung wird immer die Glyphosatbehandlung die günstigere Variante bleiben. Wenn man sich dann noch den CO2-Ausstoß bei der Bodenbearbeitung anguckt sowie den Verschleiß der Schare - die ja auch nicht gerade CO2 neutral hergestellt werden.

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