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Änderung

Greening: Blühstreifen können ab jetzt später angelegt werden

Blühstreifen
© agrarfoto
von , am
17.03.2017

Gestern ist die erste Verordnung zur Änderung der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung in Kraft getreten. Die Blühflächen-Anlage kann nun auch später erfolgen.

Mit der ersten Verordnung zur Änderung der Agrarzahlungen-Verpflich­tungenverordnung wird die freiwillige Anlage von Blühstreifen und Bejagungsschneisen erleichtert. Blühstreifen können damit zum Beispiel im Zusammenhang mit der Aussaat von Mais oder danach angelegt werden.

Eine Begrenzung auf einen bestimmten Prozentsatz der einheitlich bewirtschafteten Ackerfläche ist nicht vorgesehen. Ökologische Vorrangflächen sind von dieser Erleichterung jedoch ausgenommen.

Verordnungsveränderung für Blühflächen

Die Verordnungsänderung legt fest: Die Begrünungsverpflichtung und das Umbruchverbot gelten nicht für Streifen und Teilflächen einer Ackerfläche, die ansonsten einheitlich bewirtschaftet ist. Bedingung ist aber, dass die Streifen und Teilflächen dazu bestimmt sind, einen Beitrag zur Biodiversität oder zur Regulierung von Schwarzwildbeständen zu leisten. Das schreibt das Bundeslandwirtschaftsministerium in ihrer Pressemitteilung.

Schwarzbrache aus ökologischen Gründen möglich

Eine weitere Änderung: Man ist nicht verpflichtet, nach einem Umbruch eine Begrünung unverzüglich neu anzusäen. Und zwar gilt das dann, wenn eine solche Neuansaat den Verpflichtungen in bestimmten Agra­rumwelt- und Klimamaßnahmen entgegenstehen würde. Damit ist auf solchen Flächen auch eine aus ökologischen Gründen erwünschte Schwarzbrache möglich.

Mit Material von BMEL
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