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Grünland

BSA informiert über Rasengräser sowie Arten- und Sortenvielfalt

von , am
22.01.2014

Hannover - Das Bundessortenamt (BSA) informiert noch bis zum 26. Januar auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) 2014 in Berlin über Rasengräser und über das Projekt "Energie aus Wildpflanzen".

Eine Studie belegt, dass Mischkulturen bessere Erträge bringen als Monokulturen. © Detlef /pixelio.de
Wie das BSA weiter mitteilte, ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für einen guten Rasen die Auswahl der geeigneten Gräserarten und -sorten, da nicht jede der großen Anzahl für jede Nutzung geeignet ist. Die Gräser müssten unterschiedliche Anforderungen erfüllen.
 
So können die Besucher verschiedene Rasengräser kennenlernen und sich bei der Wahl einer geeigneten Mischung beraten lassen. Für unterschiedliche Nutzungsbereiche will das BSA besondere Prüfungen durchführen. So werde beispielsweise die Strapazierbarkeit von Sportplatzrasen mit der Stollenwalze geprüft, die am Stand des Bundessortenamtes gezeigt werde.

Wildpflanzen zur Energiegewinnung

Darüber hinaus zeige man auf der Sonderschau des Berliner Agrarressorts aus dem Projekt "Energie aus Wildpflanzen" die Vielfalt an ein- und mehrjährigen Wildpflanzen, die für die Energiegewinnung getestet würden, berichtete das BSA. Informationen zum Projekt sowie ein Praxisleitfaden würden angeboten. Das Forschungsvorhaben, in dem die Wildpflanzenmischungen verbessert und an die Standortbedingungen angepasst werden, wird laut BSA vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördert; Projektleiter ist die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG).
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