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Futterknappheit

Grünland: Beschleunigte Genehmigungen fürs Umpflügen und Neueinsäen

Kuh auf vertrockneter Weide
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Anne Ehnts, agrarheute
am
05.09.2018

Nach der Trockenheit und mit der Futterknappheit in der Viehhaltung haben sich Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies und Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast auf ein unkomplizierteres Vorgehen bei der Neueinsaat von Dauergrünland verständigt.

Aufgrund der Dürre ist die Grünlandnarbe in vielen Fällen schwer geschädigt und muss erneuert werden. Dazu ist nach Prämienrecht in der Regel eine Genehmigung nötig und die Untere Naturschutzbehörde zu beteiligen. In Ausnahmefällen sind Sonderregelungen möglich. So sollen wegen der akuten Notsituation in diesem Jahr bei der Neueinsaat keine Genehmigungen erforderlich sein. Es reicht eine Anzeigenpflicht.

So läuft die schnellere Genehmigung zum Pflügen von Dauergrünland

Der landwirtschaftliche Betrieb zeigt seine geplante Narbenerneuerung von Dauergrünland bei der Unteren Naturschutzbehörde beziehungsweise Unteren Wasserbehörde seines Landkreises an. dazu gibt es einen Vordruck "Anzeige UNB zur Narbenerneuerung". Danach lässt sich der Antrag auf Pflügen von Dauergrünland sofort bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen stellen. Von dort gibt es die Genehmigung zur Neueinsaat des Dauergrünlandes.

Den Vordruck "Anzeige UNB zur Narbenerneuerung" und den Antrag auf Pflügen von Dauergrünland gibt es hier zum download.

Ausdrücklich unberührt von der Neuregelung bleibt das Umwandlungsverbot von umweltsensiblem Dauergrünland, etwa in europäischen Schutzgebieten.

Mit Material von www.umwelt.niedersachsen.de, LWK Niedersachsen

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