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Niedersachsen

Grünlandprämie bis 2018 sicher

© Christian Schwier/Fotolia
von , am
26.07.2016

Ein Zeitungsartikel verursachte Unsicherheit. Nun versichert Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer: Die Grünlandprämie soll bis 2018 unverändert so bleiben.

Die Grünlandprämie in Niedersachsen bleibt und wird nicht gekürzt. Das hat Landwirtschaftsminister Christian Meyer nun klargestellt. Im Frühjahr 2016 sei die erste Tranche "unbürokratisch an rund 13 000 Betriebe ausgezahlt" worden, die in benachteiligten Gebieten wirtschafteten. Das werde auch in gleicher Höhe und gleichen Fördersätzen mindestens bis zur Auszahlung im Jahr 2018 "unverändert" so bleiben.

Was bisher geschah

"Grünlandprämie vor dem Aus" titelte kürzlich die Neue Osnabrücker Zeitung. Die Zeitung zitiert einen Sprecher des Landwirtschaftsministeriums in Hannover, der den Schritt mit einer Neuabgrenzung der Förderkulisse begründet.

Das Landvolk Niedersachsen hatte dann in einer Pressemitteilung in Richtung des Ministers die Frage gestellt, was denn nun bezüglich der Ausgleichszulage für die Bewirtschaftung von Dauergrünland in benachteiligten Gebieten gelte.

Meyer kritisierte, dass das Landvolk Niedersachsen "völlig zu Unrecht" unterstellt habe, er habe bei der Ausgleichszulage zur Grünlandförderung seine Meinung geändert. "Fakt bleibt vielmehr, dass Niedersachsen mit einer solchen Prämie für die Bewirtschaftung von Grünland in benachteiligten Gebieten vorbildlich ist", so der Minister.

Änderungen ab 2018

Nach Angaben des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums müssen derzeit nach EU-Recht die benachteiligten Gebiete neu festgelegt werden. Jeder Mitgliedstaat sei gefordert, die entsprechenden Regionen neu festzulegen. Das sollte eigentlich bereits für die laufende Förderperiode 2014 bis 2020 umgesetzt sein; Bund und die Länder haben sich aber geeinigt, es erst einmal bei der bestehenden Kulisse zu belassen. Das geht aber nur bis 2018; danach werde es die bislang gezahlte Ausgleichszulage ausschließlich für Grünland und in der aktuellen Höhe nicht mehr geben.

Daher werde schon jetzt überlegt, so Meyer, was 2018 passieren solle. Es sei aber noch nicht entschieden, wie die Stützung der Grünlandbewirtschaftung gesichert werde. Der aktuelle, noch bei der EU einzureichende Änderungsantrag werde keine Änderungen bei der Ausgleichszulage, sondern die angekündigten Erhöhungen bei der Weideprämie für Hanglagen enthalten.

Grünlandtechnik: Aktuelle Mähwerke in Bildern

Die Pöttinger-Alpinmäher: Die Serie Novaalpin umfasst sechs Modelle: 221 B, 261 B, 301 B, 221 T, 261 T und 301 T mit Arbeitsbreiten zwischen 2,2 und 3 Metern. © Werkbild
Verschiedene Anbaukonsolen sollen es ermöglichen, das Mähwerk individuell an das Hubwerk anzupassen und so nahe wie möglich am Traktor anzubauen. © Werkbild
Mit dem T-Anbau will der Hersteller Pöttinger vor allem Landwirte ansprechen, welche einen Kompakt-Traktor einsetzen. © Werkbild
Novacat Classic Frontmähwerke von Pöttinger: Diese gibt es in den Arbeitsbreiten von 2,62 bis 3,46 Metern. Die Serie Novacat Classic umfasst folgende Modelle: 261, 301, 351. © Werkbild
EasyCut F/R 144 von Krone: Damit verspricht der Hersteller: Perfekter Schnitt, geringer Leistungsbedarf, Komfort und Langlebigkeit. © Werkbild
Easy Cut R 280 von Krone: Das Mähwerk soll laut Hersteller einfach in Funktion und Handling sein. Landwirte sollen mit der aufrechten Parkposition eines EasyCut der R-Baureihe Platz gewinnen. © Werkbild
EasyCut R 320: Das Abstellen in Transportstellung soll Platz und Raum sparen. Optionale Stützfüße geben dem Mäher den sicheren Halt und erleichtern das An- und Abkoppeln. Die EasyCut R 280 und EasyCut R 320 auch in abgeklappter Position geparkt werden. © Werkbild
Eine Dreifachmähkombination im Gras von Claas: Disco Mähwerken 9300/8600 und Axion 800. © Werkbild
Front- und Heckmähwerken Corto und Disco von Claas bei der Grasernte. © Werkbild
Das neue Scheibenmähwerk Disco 1100 C/RC Business erreicht eine maximale Arbeitsbreite von 10,70 Metern.  © Werkbild
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