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Video-Ratgeber

Ratgeber Grassilage: Anwelken, häckseln und Silage verdichten

© Krauß/agrarheute
von , am
24.05.2016

Ist das Gras für die Silage geschnitten, muss es schnell gehen. Anwelken, häckseln und Silage verdichten sollten deshalb gut geplant sein.

Nach dem Schnitt wird das Gras bis in einen Bereich von 30 bis 35 Prozent (%) Trockensubstanz (TS) angewelkt. Durch das rasche Anwelken werden die auf Trockenheit empfindlich reagierenden Buttersäurebakterien in ihrer Aktivität gehemmt.

Wird dieser Zielbereich unterschritten, sind negative Auswirkungen auf die Vergärbarkeit zu erwarten. Bei Siliergut mit TS-Gehalten von über 40 % sollte wegen einer erschwerten Verdichtbarkeit mehr Walzkapazität vorgehalten werden. Das Risiko eines größeren Restporenvolumens im Silostock wäre zudem erhöht.

Karsten Bommelmann von der AG FUKO erklärt im Video darüberhinaus, worauf es bei der Einstellung des Schwaders zu achten gilt.

Häckseln und Silo verdichten

  • Beim Häckseln gilt: So lang wie möglich für die Tiere, so kurz wie nötig für eine sichere Verdichtbarkeit. Die Häcksellänge sollte dabei der Trockensubstanz angepasst werden. Bei extrem trockenen Futter sind 2 cm, bei sehr nassem Material 5 cm anzupeilen.
  • Beim Verdichten der Silage sollte mindestens ein Viertel der stündlich angefahrenen Frischmasse als Walzgewicht bereitstehen. Für eine gute Verdichtung sollte zudem darauf geachtet werden, dass der Walzschlepper das Tempo der Ernte vorgibt und nicht die Schlagkraft des Häckslers.

Die ersten beiden Teile unserers Ratgebers zur Grassilage finden Sie hier.

Futterernte: Innovationen bei Wendern und Schwadern

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