Login
Grünland

Thüringens Sensenmäher traten zum Wettbewerb an

von , am
21.05.2013

Zum zehnten Mal trafen sich die besten Sensenmäher zur Thüringer Meisterschaft in Reinstädt. Sie müssen eine Fläche von zehn mal sechs Metern mähen.

Futtergras schnell und sauber mit der Sense abzumähen, verlangt viel Kraft und Präzision. © landpixel
Hochmoderne Technik erleichtert heutzutage viele Arbeiten in der Landwirtschaft. Mit der 10. Thüringer Meisterschaft im Sensenmähen hält die Branche die Erinnerung an traditionelle Wirtschaftsweisen wach. "Ich freue mich, dass dieses uralte Werkzeug und das Handmähen auf so großes Interesse stoßen. So bleibt altes bäuerliches Brauchtum lebendig", sagte Thüringens Agrarstaatssekretär Roland Richwien am Samstag anlässlich des Wettbewerbs.
 
Das Wetter spielte jedoch nicht mit und so mussten die rund 50 Mäher aus dem Freistaat und den angrenzenden Bundesländern bei Regen den Kampf antreten. Alle Teilnehmer - auch Frauen und Kinder konnten teilnehmen - mußten eine Fläche von zehn mal sechs Metern mähen.

Berufswettbewerbe mit Unterhaltungsprogramm

Die Veranstalter, die Agrargenossenschaft Reinstädter Grund sowie der Feuerwehr- und Kulturverein Reinstädt boten anlässlich der Meisterschaft ein buntes Rahmenprogramm. Der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz übernimmt traditionell die Schirmherrschaft über die Sensenmeisterschaft. Das Ministerium unterstützt auf Landesebene zahlreiche weitere Berufswettbewerbe, beispielsweise im Melken, Pflügen oder Hüten.
 
Auch interessant