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Praktikerbericht

Gülleverschlauchung: Ein Praktikerbericht

Ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen aus Schleswig-Holstein hat vor einem Jahr mit der Verschlauchung von Gülle begonnen. Auf agrarheute berichten die Praktiker von ihren Erfahrungen.

von am
12.02.2018
Gülleverschlauchung auf Acker
Agrarheute-Leser Michi Winterstein arbeitet bei einem landwirtschaftlichen Lohnunternehmen in Ostholstein. Im letzten Frühjahr hat die Firma mit der Verschlauchung begonnen. © ah/M. Winterstein
Gülleverschlauchung mit Traktor
Dafür haben sie eine sechs Meter Scheibenegge und ein 15 Meter breites Schleppschuhgestänge. Entwickelt wurde das Gerät von Perwulf.  Das Lohnunternehmen kann die Gülle mit der Pumpe 1600 Meter verschlauchen. © ah/M. Winterstein
Gülleverschlauchung mit Case IH
Michi lobt die Ausbringtechnik als sehr bodenschonend. Das Lohnunternehmen fahre mit circa 9-11 Tonnen über die Flächen. © ah/M. Winterstein
Gülleverschlauchung im Sonnenschein
Zudem sei durch den Durchflussmengenmesser eine exakte Ausbringung möglich. Die Nährstoffe würden genau dorthin gelangen, wo sie auch hin sollen, da die Gülle eingeschlitzt oder mit der Scheibenegge gleich eingearbeitet wird, so Michi. © ah/M. Winterstein
Gülleverschlauchung Technik
Michi erklärt: "Da wir ja ein Lohnunternehmen sind, fallen die Hektarzahlen bei uns sehr unterschiedlich aus. Jeder möchte eine andere Menge haben. Im Grunde kommt es aber immer auf die Art der Gülle an. Ist sie gut gerührt, schaffen wir zwischen 800 bis 1000 Kubikmeter am Tag, je nach Beschaffenheit." © ah/M. Winterstein
Technik für Gülleverschlauchung
Die Nässe macht aber auch ihnen zu schaffen. Seit dem 01. sind Michi und seine Kollegen wir am Gülleverschlauchen auf leichteren Böden. Unter anderem sind sie im Bestand (Weizen) unterwegs und können ohne Weiteres zwischen den Fahrgassen fahren. © ah/M. Winterstein
Technik zur Gülleverschlauchung
Welche Erfahrungen Michi an seine Kollegen weitergeben möchte? "Die Gülle muss fließfähig sein, das heißt sie darf keine dicke Pampe darstellen." © ah/M. Winterstein
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