Login
Allgemeines

Gute Ertragsaussichten, keine Auswinterungsschäden

Dr. Olaf Zinke, agrarmanager
am
26.03.2013

In vielen Teilen Europas ist in den letzten Tagen und Wochen der Winter zurückgekehrt. Bislang hat das allerdings nicht zu größeren Auswinterungsschäden geführt.

Zu Ausfällen hat der Wintereinbruch bislang nicht geführt. Allerdings hat sich die Entwicklung der Pflanzen in den betroffenen Regionen durch den Temperaturrückgang deutlich verlangsamt. Gleichzeitig verzögern sich die notwendigen Feldarbeiten.
 
Dies trifft sowohl für Frankreich und Deutschland als auch für Polen und große Teile Nordeuropas zu. Beträchtliche Teile Zentral-, Nord- und Osteuropas sowie Teile Frankreich und Englands sind zudem weiter von Schnee bedeckt. Das zeigen die aktuellen Daten der Crop-Monitoring-Agentur der EU-Kommission (MARS).

Weizenerträge rund 5 % höher

Die Ertragsschätzungen für die europäische Weichweizenernte liegen der Analyse von MARS mit 5,65 Tonnen je Hektar (t/ha) rund 4,5 % über dem Vorjahreswert und in etwa im langjährigen Mittel.
 
Für Deutschland sehen die Experten von MARS einen Durchschnittsertrag von 7,50 t/ha (2,2 % mehr als im letzen Jahr).

Wintergerste relativ stabil

Bei Wintergerste geht die Crop-Monitoring-Agentur von Erträgen aus die mit 5,24 t/ha knapp ein Prozent niedriger sind als im Vorjahr und gleichzeitig etwa auf dem langjährigen Mittelwert liegen.
 
Mit einem Durchschnittsertrag von 6,48 t/ha entspricht auch die Ertragserwartung für Deutschland in etwa dem Vorjahresergebnis und auch dem langjährigen Durchschnittswert.

Sommersgerste: Erträge in Deutschland acht Prozent unter Vorjahresniveau

Bei Sommergerste unterstellt MARS für die EU 27 einen Durchschnittsertrag von 3,97 t/ha und damit einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 2,3 Prozent und gegenüber dem langjährigen Durchschnitt von 3,9 %.
 
In Deutschland könnten die Erträge mit 5,06 t/ha jedoch rund acht Prozent unter das gute Vorjahresniveau fallen. Dennoch läge Deutschland damit in etwa im langjährigen Mittel.

Mais: Ertragssprung in Südosteuropa

Nach den schwachen Erträgen wegen der Dürre in Südosteuropa rechnet MARS für 2013 bei Mais mit einem Anstieg der Erträge um 17 % auf 6,96 t/ha. Das entspricht in etwa dem langjährigen Mittel. Die deutschen Maiserträge sollen mit 9,6 t/ha das langjährige Mittel treffen aber gut neun Prozent höher sein als als im letzten Jahr.

Raps auf Vorjahresniveau

Bei Raps liegen die derzeitigen Ertragsschätzungen von MARS mit 3,1 t/ha genau auf der Linie des Vorjahres und ganz leicht höher als im langjährigen Mittel. Die Ertragsprognose für Deutschland übertrifft den Vorjahrswert mit 3,78 t/ha um 2,5 %.
 

Zukunftstechnologie: Designstudien zur Landtechnik

Diplomarbeit
Maschinensystem
Mähdrescher
Venum
Schwadleger
Erntemaschinen
Industriedesigner
Claas-Studie
Mähdrescher
Fendt
Massey Ferguson
Valtra
BoniRob
Valtra
Valtra Robo Trac
NEO
NEO
MARS
Geotrac
Lindner
Lindner
Geotrac
New Holland
Case IH
Case IH
Transportfahrzeug-Projekt CNH Industrial
Bug-E Projekt
Automark Designstudie
Auch interessant