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Extremwetter

Hagelschäden im Mais kurz vor der Ernte

am Freitag, 17.08.2018 - 10:41 (Jetzt kommentieren)

In Hessen wurden in den vergangenen Tagen rund 25.000 Hektar Mais zerstört. Kurz vor der Ernte schädigten Hagelniederschläge die von der Dürre verschonten Bestände.

Neben der Dürre machen auch Hagelniederschläge den Landwirten in diesem Jahr wieder zu schaffen. Wie die Vereinigte Hagel mitteilte, wurden Maisbestände im Bauland sowie in Hohenlohe, aber auch im Hessischen Kirchhain, die trotz der Dürre verhältnismäßig gute Erträge erwarten ließen, von solchen Unwettern in den vergangenen Tagen deutlich geschädigt.
 

25.000 Hektar Mais wurden beschädigt

Insgesamt belaufe sich die Schadenssumme, die durch Hagel, Sturm und Starkregen verursacht worden sei, in diesem Jahr in Deutschland bereits auf 65 Mio Euro, berichtete das Versicherungsunternehmen. Schwerpunkte bildeten dabei Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Besonders hart hat die zuletzt betroffenen Landwirte der Vereinigten Hagel zufolge die Tatsache getroffen, dass die Erntearbeiten aufgrund der Trockenheit unmittelbar bevorgestanden haben. Geschädigt worden seien insgesamt fast 25 000 ha, davon mehr als 90 % Maisbestände. Diese würden nun zeitnah durch die Sachverständigen begutachtet. AgE

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