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Humus-Check per App: Ist das Ackerbau der Zukunft?

Boden- und Software-Experten entwickeln ein Werkzeug, das den Humusgehalt des Ackerbodens prüft: Das geht mit einem Handyfoto des Bodens und den Koordinaten des Standorts.

am Donnerstag, 26.03.2020 - 05:30

Bei der Humusanreicherung ist das Potential auf vielen Äckern noch nicht ausgeschöpft. Humusaufbau trägt nicht nur zum Klimaschutz bei, weil er Kohlenstoff aus der Atmosphäre bindet und Treibhausgase senkt, sondern er sichert auch gute Erträge. Boden- und Software-Experten entwickeln derzeit ein einfaches Werkzeug, das den Humusgehalt des Ackerbodens prüft. Wie das geht, sehen Sie im Video.

Mit Carbo-Check zur Humusbilanz

CarboCheck-Cpix

Das browserbasierte oder mit der Helm-Ackerschlagkartei verknüpfte Tool CarboCheck vom Thünen-Institut sagt vorher, wie sich der Corg-Gehalt entwickelt. Es berechnet, ob sich Humus ab- oder aufbaut. Mit weiteren Daten von Ihrem Betrieb prognostiziert die Software, wie sich die Humusbilanz Ihres Ackers entwickelt. Das zeigt dann eine Ampel. So sollen Sie erkennen, ob Sie im grünen Bereich liegen.

CarboCheck ist mit der Smartphone-App CPix verknüpft. Die bestimmt den aktuellen Humusgehalt anhand eines Bodenfotos. Basis sind Daten aus der offiziellen Bodenzustandserhebung von 3.100 Standorten. Ein Algorithmus verbindet die spektralen Farbdaten des Fotos mit dem organischen Corg-Gehalt und bezieht Geodaten ein. Überprüft wird der Algorithmus an Dauerversuchsflächen.

Mehr zum Thema Humus-Check lesen Sie im Titelthema der gedruckten April-Ausgabe von agrarheute 4/2020 ab Seite 30, die am 27. März 2020 erscheint.

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