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IGC: Weizen- und Maisernte nach unten korrigiert

von , am
26.10.2012

Der Internationale Getreiderat hat seine Schätzungen zur weltweiten Weizen- und Maisernte nochmals nach unten korrigiert. Um die Versorgung zu sichern, muss auf Lagerbestände zurückgegriffen werden.

Weizen und Bohne waren gestern im Plus. © hapo/landpixel
Enger und enger wird die globale Versorgungsbilanz bei Weizen. In seiner aktuellen Prognose hat der Internationale Getreiderat (IGC) die erwartete Gesamternte für das laufende Wirtschaftsjahr nochmals um rund zwei Millionen Tonnen (Mio. t) auf 655 Mio. reduziert. Ursachen sind die weiteren Produktionsrücknahmen für Australien, die Europäischen Union (Großbritannien) und Kasachstan.

Mais: Europäische Importe auf Rekordhoch

© Mühlhausen/landpixel
Noch ist die globale Maisernte offenbar nicht am unteren Ende der Erwartungen angekommen. Der Internationale Getreiderat korrigierte seine Produktionsschätzung im Oktober ein weiteres Mal um drei Millionen Tonnen auf 830 Millionen Tonnen nach unten. Dahinter stehen weitere Produktionsrücknahmen in den USA, in der Europäischen Union und auch in der Ukraine. Zwar geht auch der Verbrauch ebenfalls weiter zurück, jedoch muss zur Versorgung noch stärker auf die Lagerbestände zurückgegriffen werden als zuletzt gedacht.
 
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