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Kaliumdüngung in Abhängigkeit des Standorts

von , am
31.07.2010

Kalium wird vor allem an Tonminerale gebunden. Die Verfügbarkeit des Kaliums hängt im wesentlichen vom Tongehalt des Bodens und der Absättigung der Tonminerale ab.

© agrarfoto.com

Sind die Zwischenschichten der Tonminerale schwach mit Kationen besetzt, kommt es vor allem bei trockenen Bedingungen zur Festlegung von Nährstoffen. Hier spricht man von kaliumfixierenden Standorten.

Hohe Konzentration in Bodenlösung schaffen

Um möglichst hohe Ausnutzungsgrade des gedüngten Kaliums zu erreichen, muss eine hohe Konzentration in der Bodenlösung geschaffen werden. Dies kann zum einen durch extrem hohe Mengen und zum anderen durch eine möglichst geringe horizontale Verteilung erreicht werden.

Fixierende Standorte: Kaliumdüngung nach Grundbodenbearbeitung

So hat sich auf fixierenden Standorten eine Kaliumdüngung nach der Grundbodenbearbeitung bewährt. Das so gedüngte Kalium wird mit der Sekundärbodenbearbeitung im Saathorizont verteilt und bleibt aufgrund der hohen Konzentration relativ gut verfügbar. Ähnliches gilt auf Trockenstandorten, da hier selbst bei geringen Tongehalten und guter Absättigung der Zwischenschichten das Kalium aufgrund der Trockenheit wenig mobil ist.

Bei geringem Tongehalt wird das Kalium kaum festgelegt. Handelt es sich zudem um einen feuchten Standort kann Kalium verlagert werden. Auf diesen Standorten empfiehlt sich eine aufgeteilte Kaliumdüngung. (pd)

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