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Kanada weitet Ackerfläche stark aus

© landpixel
von , am
02.05.2011

Ottawa - Kanadas Landwirte weiten zur diesjährigen Ernte sowohl die Getreide- wie auch die Ölsaatenfläche stark aus. Die Weizenflläche soll um 17 Prozent steigen.

US-Farmer bewirtschaften 2012 schätzungsweise 67 Millionen Hektar Anbaufläche mit GV-Pflanzen. © Christoph Schneemann/landpixel.de
Damit rechnet die Statistikbehörde des Landes in einer vergangener Woche vorgelegten Prognose. Demnach vergrößert sich dieWeizenfläche Kanadas 2011 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 17 Prozent auf 10,0 Millionen Hektar. Verglichen werden dabei die Anbauabsichten der Landwirte im März mit den tatsächlich zur Vorjahresernte unter den Pflug genommenen Flächen. Das Gros des Weizenanbaus entfällt in Kanada auf Sommerungen, deren Areal insgesamt bei 9,4 Millionen Hektar gesehen wird, nach 7,9 Millionen Hektar im Vorjahr, als schlechte Witterungsbedingungen eine Aussaat in vielen für den Getreideanbau wichtigen Regionen verhinderten.
Besonders stark soll in diesem Jahr der Hartweizenanbau zunehmen, und zwar um 60 Prozent auf 2,1 Millionen Hektar. Anderen Sommerweizen wollen Kanadas Ackerbauern in diesem Jahr auf 7,3 Millionen Hektar drillen. Für die Gerste wird ein Areal von 3,2 Millionen Hektar veranschlagt, das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahr.

14 Prozent mehr Rapsflächen

Erheblich ausgeweitet werden soll der Anbau von Raps, der in Kanada vornehmlich als Sommerung ausgesät wird. Insgesamt erwartet die Statistikbehörde für die schwarze Ölfrucht ein Plus von 14 Prozent auf 7,8 Millionen Hektar. Der Anbau von Sojabohnen soll um 2,5 Prozent auf 1,5 Millionen Hektar steigen. Kanada gehört zu den wichtigsten Exporteuren von Weizen und Rapssaat. Für das laufende Wirtschaftsjahr rechnet der Internationale Getreiderat (IGC) mit Weizenexporten des Ahornlandes in Höhe von 16,8 Millionen Tonnen, nach 18,4 Millionen Tonnen imWirtschaftsjahr 2009/10. Die Weizenproduktion war wegen der witterungsbedingten Einschränkung der Anbaufläche 2010 gegenüber dem Vorjahr um rund 13 Prozent auf 23,2 Millionen Tonnen geschrumpft. 
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