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Pflanzenschutz

Erste Kartoffelkäfer-Funde

Kartoffelkäfer auf einer Kartoffelpflanze
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Klaus Strotmann, agrarheute
am
17.05.2018

Aus der Nähe von Magdeburg wurden die ersten Kartoffelkäfer gemeldet. Behalten Sie die Eiablagen im Blick und nutzen Sie Prognosemodelle für die Bekämpfung.

Erste Eigelege des Kartoffelkäfers im Bestand sind jetzt in Sachsen-Anhalt gemeldet worden, wie das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten in Wespen bei Magdeburg mitteilt. Das Prognosemodell SIMLEP1 (auf www.isip.de) signalisiert aktuell landesweit ein mögliches Erstauftretens von Eigelegen.

Aber nicht in jedem Jahr sind Maßnahmen gegen den Kartoffelkäfer notwendig. Der Bekämpfungsrichtwert liegt bei 20 Prozent gefährdeter Pflanzen. Die müssen mindestens 15 Larven und/oder Käfer pro Pflanze aufweisen.

Die Junglarven bekämpfen

Der beste Bekämpfungszeitpunkt ist erreicht, wenn Junglarven im Larvenstadium L1 und L2 massenhaft aus den Eigelegen schlüpfen.

Zur schlagspezifischen optimalen Terminbestimmung kann das Prognosemodell SIMLEP3 (auch auf www.isip.de) herangezogen werden: Anhand der aktuellen Witterung bildet es die zu erwartende Populationsentwicklung ab.

Um eine schlaggenaue Prognose zu berechnen, ist es wichtig zu wissen, wann erste Eier gefunden wurden. Kontrollieren Sie Ihre Bestände daher fortlaufend.

Mittelempfehlungen im Download

Welches Insektizid Sie gegen den Kartoffelkäfer nutzen können und welche Auflagen und Bekämpfungsrichtwerte gelten, können Sie der Broschüre „Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland 2018" ab Seite 249 im PDF-Dokument unten entnehmen.

Die Pflanzenschutzdienste der Länder Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen geben dieses Hinweisbuch jährlich heraus.

Heiße Kartoffel 2018: Der neue Kalender zum Durchblättern

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