Login
Pflanzenschutzmittel

Fungizid Vondac DG nicht mehr erlaubt

Spritzung eines Kartoffelfelds
© agrarfoto
von am
19.01.2017

Die Zulassung des Fungizids Vondac DG, wirksam gegen Kraut- und Knollenfäule, wird Ende Januar widerrufen.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat die Zulassung des Pflanzenschutzmittels VONDAC DG (Zulassungsnummer 024245-00) zum 31. Januar 2017 widerrufen. Es handelt sich um einen Widerruf auf Antrag des Zulassungsinhabers.

Somit sieht das Pflanzenschutzgesetz eine Abverkaufsfrist bis zum 31. Juli 2017 für Ware vor, die sich zum Widerrufstermin bereits im freien Verkauf befindet. Für Anwender gilt eine Aufbrauchfrist bis zum 31. Juli 2018. Nach Ende dieser Frist sind Reste der Pflanzenschutzmittel entsorgungspflichtig.

Widerrufs-Verfahren

Das Pflanzenschutzmittel VONDAC DG enthält den Wirkstoff Maneb. Dessen EU-Genehmigung als Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln endet am 31. Januar 2017. Es gab zunächst einen Antrag auf Erneuerung dieser Genehmigung. Daraufhin hatte die EU-Kommission die bestehende Genehmigung für Maneb bis zum 31. Januar 2018 verlängert, um bis dahin das Verfahren für die Erneuerung abschließen zu können. Es wurden dann jedoch keine ergänzenden Unterlagen zur Unterstützung der Erneuerung eingereicht. Die EU-Kommission sah deshalb die Verlängerung als nicht mehr gerechtfertigt an.

Mit Material von BVL

So funktioniert die UF-Anbauspritze mit Super-S1-Gestänge

Das Gestänge klappt kompakt hinter den Tank und ist nur 2,40 m breit. Eine neuer Pendelausgleich soll für eine ruhige Gestängelage sorgen. © Feuerborn/dlz agrarmagazin
Die Füllmenge lässt sich sowohl vom Schleppersitz als auch vom Boden gut ablesen. Zusätzlich wird der Tankinhalt noch im Terminal angezeigt. © Feuerborn/dlz agrarmagazin
Der Tank hat glatte Innenwände, die sich gut reinigen lassen sollen. Die Spritzbrühe wird von unten in den Tank gepumpt, um Schaumbildung zu vermeiden. Die tief liegende Auslaufsicke verspricht geringe Restmengen. © Feuerborn/dlz agrarmagazin
Wer einen Blick oben in den Behälter werfen möchte, kann dies dank serienmäßiger Leiter mit Plattform und Haltegriffen gefahrlos tun. © Feuerborn/dlz agrarmagazin
Die Ringleitung vermeidet das Anhaften von Spritzmitteln an der Wand des Einspülbehälters und hilft diesen sauber zu halten. Die drei zusätzlichen Rührdüsen sorgen für hohe Rührwirkung und erlauben das Einspülen schwer löslicher Mittel. Praktisch: Die Kanisterspülung reinigt bei geschlossenem Deckel auch die Einspülschleuse. © Feuerborn/dlz agrarmagazin
Der Einspülbehälter hat eine dezentrale Absaugung, um eine Strudelbildung zu vermeiden. Alle Armaturen zum Einspülen sind gut zugänglich. Bei Nichtgebrauch schwenkt der Einspülbehälter schön unter den Brühetank. Allerdings kann es bei großen Reifen etwas eng werden. © Feuerborn/dlz agrarmagazin
Nach dem Anheben des Spritzgestänges sind alle Filter und Leitungen gut zugänglich. Alle Filter lassen sich auch bei gefülltem Behälter entwässern und reinigen. © Feuerborn/dlz agrarmagazin
Mit dem Amaspray+ Bordcomputer in Kombination mit ProfiClick lässt sich die Spritze komfortabel bedienen. Druck und Ausbringmenge werden digital angezeigt. Maximal neun Teilbreiten lassen sich über die Kippschalter ein- und abschalten. © Feuerborn/dlz agrarmagazin
Auch interessant