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Kartoffeln

Gerade für Frühkartoffeln gilt: Qualität muss stimmen

von , am
28.05.2014

Berlin - Für Kartoffeln brachte das Jahr 2014 bisher überwiegend günstige Bedingungen: Der warme Winter ermöglichte eine besonders frühe Pflanzung nicht nur in den klassischen Frühkartoffelgebieten.

© Rainer Sturm
Die Bestände haben sich gut entwickelt, und die ersten Landwirte haben mit der Rodung der sehr frühen Knollen begonnen. Diese sind ausschließlich für den Sofortverbrauch gedacht. Doch noch ist Geduld gefragt. Reifefördernde Maßnahmen müssen eng zwischen Landwirt und aufnehmender Hand abgesprochen werden. Die schalenfest geerntete Ware muss umgehend aufbereitet werden.
 
Anbieter und Vermarkter sind gefordert, in der anstehenden Vermarktungssaison koordiniert zusammenzuarbeiten. Voraussichtlich in der zweiten Junihälfte werden dann den Verbrauchern schalenfeste qualitativ hochwertige Speisefrühkartoffeln im Lebensmittelhandel angeboten werden können.

Qualität hat oberste Priorität

"Speisefrühkartoffeln aus deutschen Landen mit hoher Qualität sollen dem Verbraucher Lust auf die leckere und gesunde Kartoffel zu machen", so Dieter Tepel, Präsident des Deutschen Kartoffelhandelsverbandes e.V. (DKHV). Die vom DKHV initiierte Qualitätsoffensive, die gemeinsam mit den Produzenten von Frühkartoffeln umgesetzt wird, hat in den vergangenen Jahren Früchte getragen.

Leistung muss sich lohnen

Martin Umhau, Vorsitzender der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V. (UNIKA) unterstreicht: "Der Einsatz gesunden Pflanzgutes hochwertiger Sorten und hohe Aufwendungen für einen möglichst frühen Erntetermin schalenfester Speisefrühkartoffeln, gehören zu den umfangreichen Leistungen der Landwirte. Dies zu honorieren, sollte für den Verbraucher selbstverständlich sein."
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