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Drahtwurmbekämpfung

Kartoffelanbauer fürchten um ihre Ernte

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Katharina Krenn , agrarheute
am
03.03.2016

Einige Kartoffelbauern fürchten dieses Jahr den Drahtwurm besonders, denn das wirksame Pflanzenschutzmittel 'Goldor Bait' steht seit 2016 nicht mehr auf der Liste der Notfall-Zulassungen.

Die rheinland-pfälzischen Kartoffelanbauer befürchten dieses Jahr Ertragseinbußen durch den Drahtwurm, berichtet der Pfälzische Merkur. Das gegen den Schädling wirksame Pflanzenschutzmittel „Goldor Bait“ (BASF) wurde dieses Jahr vom Bundesamt für Verbraucherschutz (BVL) nicht mehr zugelassen. Von 2010 bis 2015 war das Mittel jedes Jahr per Notfallzulassung genehmigt worden.

Goldor Bait überschreitet neue Grenzwerte

Grund dafür ist nach Angaben des BVL, dass der Rückstand von Pflanzenschutzmitteln in Kartoffeln von diesem Jahr an nur noch halb so hoch sein darf wie bisher. Diese neuen Grenzwerte könne man bei der Anwendung von „Goldor Bait“ nicht einhalten, teilte BASF mit.

Drahtwurmbekämpfung: Keine wirksame Alternative

Laut Erzeugergemeinschaft der Pfälzer Kartoffeln fehle es an wirksamen Möglichkeiten zur Bekämpfung des Drahtwurms. Für späte Kartoffelsorten kann als Alternative das Insektizid Nemathorin eingesetzt werden. Doch Anbauer von Frühkartoffeln haben hier ein Nachsehen.

Diese Mittel hat das BVL zugelassen ...

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