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Kartoffeln

Russland will Einfuhrstopp für Pflanzkartoffeln

von , am
25.01.2013

Moskau - Der Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit Russlands (Rosselkhoznadzor) will ein Einfuhrverbot für Pflanzkartoffeln aus der gesamten Europäischen Union verhängen.

© Mühlhausen/landpixel
Die Maßnahme tritt am 1. April 2013 in Kraft, teilte die Behörde mit. Sie verwies dabei auf Rechte und Verpflichtungen Russlands als Unterzeichnerstaat des Internationalen Pflanzenschutzübereinkommens (IPPC) sowie Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO) und beklagte die bislang fehlenden Informationen über Produktionszonen beziehungsweise -standorte in der EU, die frei von Quarantäneschaderreger sind.
 
Beim WTO-Beitritt habe sich aber Moskau bereit erklärt, Einfuhren nur aus derartigen Gebieten bei entsprechenden Garantien nationaler Quarantäne- und Pflanzenschutzbehörden der Exportländer zuzulassen, heißt es in der Verlautbarung. Zugleich gab Rosselkhoznadzor zu verstehen, dass die angekündigte Handelseinschränkung auch eine adäquate Reaktion auf die in der EU bestehenden Verbote für die Importe einiger russischer quarantänepflichtiger Produkte sei.
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