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Kartoffeln

Trockenheitsschäden bei Kartoffeln

von , am
01.08.2013

Viel Hitze, wenig Regen - das macht momentan den Kartoffeln zu schaffen. Bereits jetzt steht fest, dass die Erträge dieses Jahr deutlich unter dem Durchschnitt liegen werden.

Vielerorts ist es Kartoffeln zu trocken. © landpixel
Die Lage auf den Kartoffeläckern in Deutschland hat sich in den letzten Wochen weiter verschärft.
 
Nachdem bereits im Frühjahr die Pflanzbedingungen wegen des kalten und nassen Frühjahrs für die Bauern äußerst schwierig waren, wirkt sich nun die seit Wochen andauernde Hitze aus. Auch die Regenfälle der letzten Tage konnten den Wasserbedarf der Pflanzen nicht mehr ausreichend decken, informiert  der Deutsche Bauernverband (DBV). 

Kartoffelpflanzen unzureichend ausgebildet

Die oberirdischen Teile der Kartoffelpflanzen sind vielerorts vollkommen unzureichend ausgebildet. Dadurch ist auch der Boden unzureichend bedeckt und der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt. In der Folge erwärmen sich die Kartoffeldämme am Boden übermäßig und brechen auf.
 
Viele kleine Kartoffeln, Ertrag unter dem Durchschnitt
 
Bereits jetzt steht fest, dass ein Großteil der Kartoffeln sehr klein ist und die Erträge deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre liegen werden. In einigen Regionen muss mit Ertragsverlusten von bis zu 50 Prozent gerechnet werden.
Die knappe Versorgungslage wird sich nach Einschätzung des DBV auch auf die Verbraucher niederschlagen. Die Endverbraucherpreise hätten sich gegenüber den Vorjahren mit aktuell 1,26 Euro pro Kilogramm für festkochende Speisefrühkartoffeln schon erhöht.

Vegetationsreport: Schaderreger in Kartoffelschlägen

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