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Kirschen: In Niedersachsen beginnt das Pflücken

von , am
21.06.2012

Oldenburg - Endlich ist es wieder soweit: Die ersten leckeren Kirschen sind reif und die Ernte in Niedersachsen kann beginnen.

Die Kirschenanbauer in Niedersachsen verzeichnen ein schlechtes Erntejahr. © Mühlhausen/landpixel
Frische Ware, die vorwiegend aus dem Alten Land bei Hamburg stammt, wird jetzt in Geschäften und auf Wochenmärkten angeboten. Aufgrund des kühlen Wetters im April und Juni rechnet die Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit einem Ertrag leicht unter dem Durchschnitt. Dass es aller Voraussicht nach eine ordentliche Gesamternte geben wird, liegt auch an den vielen neu gepflanzten Junganlagen, an denen viele Kirschen hängen.
 
Frostige Nächte im April führten an manchen Standorten zu einem geringeren Fruchtbehang, wenn die Betriebe ihre Ernte nicht mit Hilfe der Frostschutzberegnung sichern konnten. Die warme zweite Maihälfte brachte einen kräftigen Entwicklungsschub, der allerdings durch das kühle Wetter in der ersten Junihälfte wieder gebremst wurde.

Bauern hoffen auf sonnigen Juli

Insgesamt liegt der Erntestart im Mittel der Jahre. Um die Kirschen sicher einzuholen, hoffen die Obstbauern für die nächsten sechs Wochen auf sonniges Sommerwetter, damit die knackigen Früchte nicht durch zu viel Regen aufplatzen. Das Hauptanbaugebiet für Kirschen in Niedersachsen ist das Alte Land. Hier stehen etwa 550 Hektar der roten saftigen Früchte. Insgesamt bauen in Niedersachsen 442 Betriebe rund 570 Hektar Kirschen an, das sind zehn Prozent des gesamtdeutschen Anbaues (5.500 Hektar, 6.600 Betriebe).
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