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Ökologischer Landbau

Klöckner ehrt Ökobetriebe und bekräftigt das Öko-Ausbauziel von 20 %

Julia Klöckner
am Freitag, 25.01.2019 - 11:13 (Jetzt kommentieren)

Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin wurden gestern die Preisträger des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2019 durch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ausgezeichnet. Sie bekräftigte zudem ihr Öko-Ausbauziel von 20 Prozent.

Preisträger Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2019

Die Preise gehen an:

  • Das Obstparadies Martin Geng zusammen mit dem der Obstmanufaktur Johannes Geng in Staufen
  • Den Naturland-Betrieb Hof Eselsmühle in Lohra
  • Den Bioland-Hof Pfänder GbR in Schwabmünchen

Glückwunsch der Bundeslandwirtschaftsministerin

„Auch dieses Jahr sind die ausgezeichneten Konzepte wieder wegweisend für die Branche, herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Mut, Kreativität und insbesondere Innovationskraft gerade in Familienbetrieben steckt. Innovationskraft, die maßgeblich dazu beiträgt, unsere Landwirtschaft in vielen Bereichen nachhaltig und konsequent weiterzuentwickeln. Denn die prämierten Betriebe zeigen, dass sich eine effektive und wirtschaftliche, gleichzeitig aber auch ressourcenschonende Arbeitsweise nicht ausschließen. Sie sind Vorreiter und Beispielgeber für eine ganze Branche, auch mit Blick auf die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung“, sagte Julia Klöckner.

20 Prozent Ökolandbau bis 2030

„Denn bis 2030 wollen wir erreichen, dass 20 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ökologisch bewirtschaftet werden. Die Entscheidung, ob das klappt, liegt bei den Landwirten. Mit meinem Ministerium will ich ihnen aber einen guten politischen Rahmen setzen, somit das Wachstum der Branche fördern. Unter anderem mit Forschungs- und Wissenstransfer, einem kompetenten Beratungsangebot sowie einer Anpassung der Ausbildungsinhalte in der Landwirtschaft. Zudem hilft der Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau als wichtiger Katalysator“, sagte Klöckner weiter.

Das Urteil der Jury

Die Jury kürte alle drei Preisträger in der Kategorie gesamtbetriebliches Konzept

  • Der Betrieb von Martin Geng erhält den Preis für seine vorbildliche Erhaltung und Verbreitung einer großen Sortenvielfalt beim Obstanbau mit gezielter Förderung alter Obstsorten und ausgefallener Obstarten.
  • Der Pfänder-Hof von Johannes und Florian Pfänder wird für sein hofeigenes Kompostierungs- und Düngekonzept mit in einem weitgehend geschlossenen Betriebskreislauf ausgezeichnet.
  • Beim Naturlandbetrieb Hof Eselsmühle im hessischen Lohra gab das vorbildliche Konzept der artgerechten Tierhaltung von Welsh Ponys, Cobs und Angus Fleischrindern den Ausschlag für die Jury.

Mehr zu den ausgezeichneten Betrieben

Die ausgezeichneten Betriebe erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro. Insgesamt hatten sich 26 Betriebe für den Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2019 beworben. Seit dem Jahr 2001 ehrt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit dem Preis Betriebe, die mit wegweisenden Konzepten besonders erfolgreich ökologisch wirtschaften.

Weitere Informationen zur Preisverleihung und Videos zu den drei Betrieben finden Sie im Internet unter www.wettbewerb-oekolandbau.de

Mit Material von bmel

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