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Kräftiger Preisrutsch für US-Weizen

© agrar-press
von , am
21.01.2014

In den USA ist der Weizenpreis Ende vergangener Woche auf ein Dreijahrestief gefallen. Die Maispreise in Europa zeigten sich zum Wochenschluss stabil - ebenso wie die Rapspreise.

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Mit einem weiteren kräftigen Preisrutsch bei Weizen ist die letzte Woche zu Ende gegangen. In den USA fiel der Weizen auf ein neues Dreijahrestief und zog auch die Preise in Kanada und Europa mit nach unten. 
 
Trotz anhaltend starker Exporte kostete der Weizen (März) am Freitag an der Matif nur noch knapp 192 Euro je Tonne (Euro/t) und damit knapp einen Euro weniger als am Vortag. Der Mai rutschte ebenfalls um knapp einen Euro Euro auf 188,50 Euro/t.
 
Am Kassamarkt standen die Weizenpreise ebenfalls unter Druck. Am Großmarkt in Hamburg handelte man Brotweizen am Freitag mit 195 Euro/t (-2). Futterweizen zur Lieferung im Januar kostete in Hamburg 193 Euro/t (-3) und A-Weizen wurde mit 197 Euro/t (-2) notiert.
Die ausführliche Meldung können Sie in unserem Marktkompass nachlesen ...

Stabile Maispreise in Europa

Anders als beim Weizen laufen die US-Maisexporte weiterhin sehr gut, jedoch drücken die sehr guten Wachstumsbedingungen in Brasilien auf die Preise. Die Folge einer besseren brasilianischen Ernte wäre ein größeres Angebot und  Preisdruck an den Exportmärkten.
 
Am europäischen Terminmarkt haben sich die Maispreise am Freitag behauptet. Die Kontraktpreise für den Märztermin beendeten den Handel am europäischen Terminmarkt bei 172,50 Euro/t und für den Junikontrakt bei 174,0 Euro und blieben damit fast unverändert.
Hier kommen Sie zur Langfassung dieser Nachricht ...

Rapspreise behaupten sich am europäischen Terminmarkt

Trotz der für die aktuelle Woche erwarteten Regenfälle in Argentinien blieb der Markt für Soja und auch für Raps in Europa und Kanada am Freitag fest. Allerdings waren die Rapspreise in Kanada wegen des immensen Angebotsdrucks auf die Transport- und Lagerlogistik sowie wegen der bislang unter den Erwartungen bleibenden Exporte in den letzten sechs Wochen um 15 Prozent (%) gefallen.
 
Die Sojapreise haben sich am Freitag vor allem wegen der anhaltend starken US-Exporte behauptet.
 
Die Rapspreise am europäischen Terminmarkt haben sich am Freitag mit den Sojapreisen behauptet. Der Februartermin beendete den Handel mit 360,50 Euro und der Maikontrakt mit 356,00 Euro. Damit kostete der Februar-Raps in Paris rund 0,25 Euro mehr als am Vortag. Im deutschen Großhandel gaben die Raprspreis am Freitag leicht nach. Für den Februar bewegten sich die Kurse je nach Region zwischen 363 Euro und 370 Euro/t.

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