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BMEL: 900.000 Euro für Forschungsprojekt zu Lupinen

von , am
29.10.2014

Der Bund stellt Mecklenburg-Vorpommern 900.000 Euro für den Aufbau eines Demonstrationsnetzwerk für Lupine zur Verfügung. Weitere Forschungsprojekte zu Leguminosen sollen bundesweit folgen.

Für die Nutztierfütterung kommen bitter- stoffarme Formen der Weißen, Gelben und Blauen Lupinen in Betracht. © landpixel
Im Demonstrationsvorhaben Lupine sollen modellhafte Wertschöpfungsketten unter Federführung der Landesforschungsanstalt untersucht werden. Die Züchtung, der Anbau, die Verarbeitung und Aufbereitung stehen im Zentrum des Projekts, um eine Ausdehnung des Lupinenanbaus über die Nutzung in der Tier- und Humanernährung zu erwirken. "Der Vorteil beim Anbau von Leguminosen für Natur und Umwelt ist überaus vielfältig, doch leider hat der Anbau immer weiter abgenommen. Hier wollen wir einen Gegentrend entwickeln", unterstrich Minister Dr. Backhaus auf einer Fachtagung zu Leguminosen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Bonn.
 

Weitere Projekte zu Ackerbohne und Klee geplant

Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa sind am Dienstag nach Bonn gekommen, um über die künftige Nutzung und Umsetzung der Eiweißpflanzenstrategie des Bundeslandwirtschaftsministeriums zu diskutieren. "Für die Förderung von Demonstrationsnetzwerken und Forschungsvorhaben wurde ein eigener Haushaltstitel mit insgesamt 15 Millionen Euro für die Jahre 2014 bis 2017 eingerichtet." erklärte Staatssekretär Dr. Robert Kloos anlässlich der Leguminosen-Fachtagung in Bonn. Kloos kündigte an, weitere Demonstrationsnetzwerke und Forschungsprojekte auf den Weg bringen zu wollen. Diese sollen für die Kulturen Ackerbohne und Erbse sowie für feinsamige Leguminosen wie Klee installiert werden.

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