Login
Greening

Diese Leguminosen sind greeningfähig

Leguminosenanbau
Thumbnail
Anke Fritz, agrarheute
am
30.12.2015

Der Anbau von stickstoffbindenden Pflanzen ist eine Möglichkeit, um ökologische Vorrangfläche bereitszustellen. Hier sehen sie, welche Leguminosen erlaubt sind.

Greening: Das sind ökologische Vorrangflächen

Um die Greening-Prämie zu erhalten, müssen landwirtschaftliche Betriebe grundsätzlich zunächst fünf Prozent ihrer Ackerflächen als ökologische Vorrangflächen bereitstellen. Diese Flächen müssen im Umweltinteresse genutzt werden (beispielsweise zum Erhalt von Hecken oder als Pufferstreifen zu Gewässern). Eine landwirtschaftlich produktive Nutzung bleibt unter bestimmten Bedingungen aber zulässig.

Diese Leguminosen sind greeningfähig

Anbau von Leguminosen auf Greeningflächen zulässig

Dazu gehört zum Beispiel der Anbau von Eiweißpflanzen, die den Stickstoff im Boden binden, oder der Anbau von Zwischenfrüchten. Bei den ökologischen Vorrangflächen können Landwirten aus verschiedenen Elementen wählen: in Deutschland ist die Anwendung aller EU-rechtlich zulässigen Flächenkategorien möglich.

Die unterschiedliche ökologische Wertigkeit der verschiedenen Arten von ökologischen Vorrangflächen wird über Gewichtungsfaktoren berücksichtigt, die von der Europäischen Kommission in einem delegierten Rechtsakt festgelegt wurden. Das heißt zum Beispiel, dass eine deutlich höhere Fläche mit Zwischenfrüchten bebaut werden muss, um diese als äquivalent zu einem Hektar nicht genutzter ökologischer Vorrangflächen anzuerkennen. So beträgt der Gewichtungsfaktor für Zwischenfrüchte nur 0,3, dagegen beträgt der Gewichtungsfaktor für brach liegende Felder 1,0 und für die ökologisch besonders wertvollen Hecken gilt sogar ein Gewichtungsfaktor von 2,0.

Auch interessant