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Eiweißpflanzen

Greening: EU-Agrarausschuss stimmt gegen Pflanzenschutzverbot

Das Aussaatdatum am 31. März für die Ausaat ökologischer Vorrangflächen sei zu streng. © agrarfoto.com
von am
30.05.2017

Der Agrarausschuss des Europaparlaments hat gegen das geplante Pflanzenschutzverbot bei Leguminosen auf Greeningflächen gestimmt. Jetzt ist das Plenum des EU-Parlaments an der Reihe.

Aktuell werden auf rund 40 Prozent der ökologischen Vorrangflächen in der EU Eiweißpflanzen angebaut. Der Agrarausschuss des Europaparlaments begrüßt dies und will die Entwicklung nicht durch ein Pflanzenschutzmittelverbot - wie von der EU-Kommission vorgeschlagen - gefährden.

Mit deutlicher Mehrheit stimmten die Abgeordneten des Agrarausschusses im EU-Parlament deshalb einer Erklärung von Albert Deß (CSU) zu, nachdem der delegierte Rechtsakt der EU-Kommission zurückgewiesen werden soll.

Pflanzenschutzverbot: EU-Parlament muss auch zustimmen

Die Erklärung vom EU-Agrarausschuss kann die Verbotspläne der EU-Kommission allerdings nur dann stoppen, wenn auch das Plenum des Europaparlaments zustimmt.

Die EU-Kommission begründet ihre Verbotsabsicht mit dem gewünschten Umweltnutzen der ökologischen Vorrangflächen.

Mit Material von aiz info

Nanovirusbefall bei Leguminosen

Die virusähnlichen Symptome an Erbsenpflanzen fielen in Deutschland erstmals im Sommer 2009 in der Nähe von Aschersleben (Sachsen-Anhalt) auf. © Julius Kühn Institut (JKI)
Aus verdächtigen Pflanzen wurde ein Krankheitserreger isoliert, der auffällige Vergilbungs- und Stauchesymptome an Erbsen –und Fababohnensämlingen verursachte. © Julius Kühn Institut (JKI)
Nachdem alle üblichen Tests keine in Europa bekannten Viren nachwiesen, wurden die Wissenschaftler des Julius Kühn-Instituts in Nordafrika und im Nahen Osten fündig, wo so genannte Nanoviren an Kichererbsen und Linsen weit verbreitet sind. © Julius Kühn Institut (JKI)
In Europa war diese besondere Virusart bis dahin nur in Spanien sporadisch aufgetreten. Damit wurde für Zentraleuropa erstmals ein Nanovirus nachgewiesen. © Julius Kühn Institut (JKI)
Kranke Erbsen- und Ackerbohnenpflanzen gehen derzeit nicht nur regional, sondern aus ganz Deutschland am Julius Kühn-Institut (JKI) in Braunschweig ein. Sie zeigen auffällige starke Vergilbungen und gestauchte Triebspitzen mit deformierten Blättern. © Julius Kühn Institut (JKI)
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