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Maissilage

Alternative Schlauchsilage: Ein Praxisbericht

Maissilage im Folienschlauch
Angelika Sontheimer/LuF
am
15.09.2016

Wenn die Fahrsilokapazität an die Grenzen gelangt, kann ein Siloschlauch eine Alternative sein. Der Lohnunternehmer Frank Kyszkiewicz hat sich vor wenigen Monaten eine Schlauchsilopresse gekauft.

Es war lange Zeit ruhig geworden um die Schlauchsilage. Nicht, weil das Verfahren nichts taugt. Es gab einfach kaum Bedarf dafür, so dass sich die Anschaffung der Technik für Dienstleister nicht rechnete. Frank Kyszkiewicz, Lohnunternehmer aus Gifhorn, versucht eine Neuauflage.

„Als ich vor zehn Jahren meine Biogasanlage gebaut habe, wusste ich nicht, wie sich die gesetzlichen Anforderungen nach und nach so verschärfen würden“, erzählt Kyszkiewicz. Zu den später hinzugekommenen Auflagen zählte z.B. eine Gasfackel für 15.000 Euro oder ein Behälter für Oberflächenwasser. „Das müssen wir alles aus dem laufenden Betrieb heraus bezahlen“, sagt er, „es mindert die Rentabilität der Anlagen.“

Grenze erreicht

Bei einer Kontrolle wurde dann festgestellt, dass die Höhe des Fahrsilos an seine Grenze gelangt war. Eine zweite Siloplatte war zu teuer. Wohin also mit den Übermengen, fragte sich der Anlagenbetreiber.

Kyszkiewicz schaute sich um, informierte sich und kam auf die Schlauchsilierung. Das Verfahren hat ihn überzeugt. Vor einigen Monaten hat er sich dann die Schlauchsilopresse Versa Bagger ID 912 gekauft. „Wir haben damit eine hohe Flexibilität“, berichtet er. Die Technik hat durch die kleine Siloanschnittfläche geringste Gärverluste und bietet eine gute Substrat- und Futterqualität. Mit der Maschine sind hohe Stundenleistungen möglich, erzählt der Biogaserzeuger. Für den Landwirt ist es wesentlich preiswerter als ein Siloneubau, erklärt er weiter.

Technik für Schläuche bis 100 m Länge

Mit der Technik können Schläuche bis zu 100 m Länge mit einem Durchmesser von 2,70 m bis 3,40 m angelegt werden. Den Grasschnitt hat die Maschine mit 30 Schläuchen schon prima gemeistert, jetzt ist der Lohnunternehmer gespannt auf die Maisernte. Derzeit hat er knapp 20 Kunden im Umkreis von etwa 35 km, noch zu wenig für eine Maschine, die 200.000 € kostet und sich amortisieren soll.

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 37/2016 auf den Seite 26. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

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