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Mais

Analysten erwarten weltweit mehr Mais und Soja

© Mühlhausen/landpixel
von , am
07.11.2013

Die meisten Analysten interessieren sich derzeit für die Ergebnisse der zu Ende gehenden US-Mais- und Sojaernte sowie die Folgen für die Getreide- und Ölsaatenpreise.

In Bayern und Baden-Württemberg muss der Silomais schon geerntet werden. © Mühlhausen/landpixel
Die meisten Analysten sind sich hinsichtlich der Veränderungen durch den anstehenden USDA-Report ziemlich einig. Das zeigt sich in einer Konsensschätzung kurz vor der Veröffentlichung des neuen USDA-Reports. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei  die Ergebnisse der zu Ende gehenden US-Mais- und Sojaernte sowie die Folgen für die Getreide- und Ölsaatenpreise. Gleichzeitig gewinnen die Einschätzungen zur Mais- und Sojaernte in Südamerika immer mehr an Gewicht. Bei Weizen stehen vor allem die Entwicklung der Exporte sowie die Ernteprognosen für Argentinien und Australien im Fokus. Außerdem wird der Einfluss des starken Außenhandels auf die die Entwicklung der Endbestände bei Weizen bewertet.

Sehr gute Maiserträge geben den Ausschlag

Die größten Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Getreidemärkte hat sicherlich die Größe der US-Maisernte. Das USDA hatte die Maisernte im September auf 351,7 Mio. t geschätzt. Die Ertragserwartungen lag bei 9,75 t/ha (155,2 bu/Acres) und die Erntefläche wurde vom USDA mit 36,0 Mio. ha (89,14 Mio. Acres) angegebenen.

Sojaernte wird nach oben korrigiert

Von der Größe der US-Sojaernte hängen die globale Versorgungslage mit Eiweißfutter und die Preisentwicklung bis zur neuen Ernte in Südamerika ab. Die Konsensschätzung der 20 Analysten geht wie bei Mais von einer Korrektur der US-Produktion nach oben aus. Das USDA hatte im September mit einer Ernte von 85,8 Mio. t (3,149 Mio. bu) gerechnet. Die durchschnittlichen Erträge wurden auf 2,77 t/ha (41,2 bu/acres) geschätzt.

Weizenbestände schrumpfen, Maisbestände noch größer

Bei der Schätzung zu den Endbeständen, gehen die Analysten beim Weizen von einem geringeren Zuwachs aus als das USDA im September erwartet hat. Die Analysten rechnen nun wegen der stärkeren Exportnachfrage mit einer geringeren Zunahme auf 175,5 Mio. t. Beim Mais geht man hingegen nicht nur von einem Anwachsen der Endbestände auf 151,4 Mio. t sondern sogar auf 154,8 Mio. t aus. Auch bei Sojabohnen sollen die globalen Endbestände nun auf 72,7 Mio. anwachsen.
 

Marktreport: Erntefazit zum Silomais

 
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