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Mais

Gut fünf Prozent des Maissaatgutes GVO-verunreinigt

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von , am
26.03.2012

Hannover - Bei amtlichen Kontrollen in Niedersachsen sind in vier von 72 Maissaatgutproben Spuren von gentechnisch veränderten (GV) Anteilen gefunden worden.

© Mühlhausen/landpixel
Die erstmals durchgeführten 15 Proben bei Pflanzkartoffeln haben keinerlei Nachweise auf GV-Bestandteile ergeben.
 
Das geht aus den diesjährigen Ergebnissen der amtlichen Kontrollen von Maissaatgut und Pflanzkartoffeln auf Spuren von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) hervor, die das niedersächsische Umweltministerium am vergangenen Freitag vorgelegt hat. Bei den Funden im Mais seien die betroffenen Firmen sofort informiert worden und sorgten freiwillig für die Rückholung des Saatgutes; dies werde von den staatlichen Gewerbeaufsichtsämtern kontrolliert.
 
Wie das Agrarressort in Hannover in diesem Zusammenhang weiter mitteilte, sind gentechnisch veränderte Anteile in konventionellem Saatgut nicht zugelassen. Daher überwache das Umweltministerium die Einhaltung dieser europäischen Regelung in Niedersachsen gemeinsam mit der dortigen Landwirtschaftskammer und dem Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Beprobung von Pflanzkartoffeln erstmals durchgeführt

Die Überwachung erfolge nach einem zwischen den Ländern abgestimmten Konzept. So seien von den Ländern etwa die Zahl der zu untersuchenden Saatgutproben sowie die angewandten Untersuchungsmethoden vereinbart worden. Anlass für die erstmals durchgeführte Beprobung der Pflanzkartoffeln in diesem Jahr sei die europaweite Zulassung der GV-Kartoffel Amflora. Auch hier gehe die Überwachung nach einem zwischen den Ländern abgestimmten Konzept vonstatten. 
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