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Mais

GVO-Saatgutuntersuchung: kein Befund beim Mais

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von , am
07.03.2012

Kiel - Jüngste Saatgutuntersuchungen haben gezeigt, dass Maissaatgut in Schleswig-Holstein frei von gentechnischen Verunreinigungen ist.

© Mühlhausen/landpixel
Untersuchungen von Maissaatgut in Schleswig-Holstein auf gentechnische Veränderungen (GVO) sind ohne Nachweis geblieben. Das teilte das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume am Montag mit. Die Kontrolle von Maissaat im Rahmen des Frühjahrssaatgut-Monitorings 2012 wurde am 23. Februar abgeschlossen.
 
Da in Schleswig-Holstein kein Maissaatgut anerkannt wird, konzentrierte sich die Überwachung von Mais auf Importe aus dem Ausland. Insgesamt wurden fünf Maispartien auf GVO-Anteile untersucht. Alle Ergebnisse waren negativ. Schwerpunkt der Probung waren in diesem Jahr Saatgutpartien aus Osteuropa.

Nulltoleranz von GVO-Anteilen

Im Rahmen seiner Überwachungsaufgaben nach dem Gentechnikgesetz lässt das Ministerium jedes Jahr stichprobenweise Saatgutuntersuchungen auf GVO-Anteile durchführen. Mit der Maßnahme des Monitorings soll verhindert werden, dass mit GVO verunreinigte Saatgutpartien in Umlauf gebracht werden.
 
Die derzeitige Rechtslage sieht hierfür eine Nulltoleranz vor. Das neuerliche Ergebnis zeigt, dass die behördlichen Kontrollen Wirkung zeigen und auch die Saatgutunternehmen mit einer verbesserten Qualitätssicherung mögliche GVO-Verunreinigungen zu verhindern versuchen.
 
 

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