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Unkrautbekämpfung

Herbizide im Mais: Darauf kommt es an

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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
18.05.2016

Bei der Unkrautbekämpfung im Mais kommt es immer wieder zu Problemen. Um die gewünschten Erfolge zu erzielen, bedarf es auch der korrekten Technik.

Insbesondere bei der Bekämpfung von Kamille, Gänsefuß und Melde im Mais werden die gewünschten Wirkungsgrade das ein oder andere mal nicht erreicht. Oft liegt es an der Technik bzw. den Anwendungsbedingungen, schreibt das Dienstleistungszentren Ländlicher Raum (DLR) Rheinland-Pfalz.

Herbizideinsatz im Mais: Das rät das DLR

  • Die besten Wirkungsgrade werden mit einer feintropfigen Applikation erreicht.
  • Passt die Wasseraufwandmenge nicht zu den verwendeten Düsen, kommt es immer wieder zu Minderwirkungen.
  • Geringe Fahrgeschwindigkeiten und niedriger Druck führen zwar zu geringerer Abdrift, führen aber gleichzeitig durch die groben Tropfen zu einer schlechten Benetzung, was zu Problemen führt.
  • Planen Sie den Herbizideinsatz im Mais frühzeitig.
  • Feintropfige Applikation ohne Abdrift geht nur bei geringen Windgschwindigkeiten.

Doppelflachstrahldüsen: Darauf ist zu achten

Doppelflachstrahldüsen eignen sich laut DLR auch für den Herbizideinsatz in Mais hervorragend:

  • Bei 04er Düsen (rote) sollte die Wasseraufwandmenge nicht unter 250 l/ha liegen.
  • Bei den kompakten Injektordüsen liegt der opt. Druckbereich bei 2,5-3,0 bar.
  • Bei den längeren Injektordüsen liegt er bei 3,0-4,0 bar. Bei Wasseraufwandmengen von 200 l/ha sollten die 03er Düsen (blau) zur Anwendung kommen.

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