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Mais

Höhere Maisernte in Deutschland

© CorneliaKalkhoff-fotolia
von , am
01.04.2013

Bonn - Die Erzeuger in Deutschland haben im vergangenen Jahr eine größere Körnermaisernte als 2011 einfahren können. Grund dafür war die Ausweitung der Anbauflächen.

Die Maisernte liegt in diesem Jahr rund 14 Prozent unter der des Vorjahres. © Glaser/fotolia.com
Wie das Deutsche Maiskomitee (DMK) vergangene Woche auf Grundlage von Zahlen des Statistischen Bundesamtes mitteilte, wurden 2012 bundesweit 5,51 Millionen Tonnen vom Acker geholt; das waren sechs Prozent mehr als im Vorjahr.
 
Alleiniger Grund für die höhere Produktion war die Ausweitung der Anbauflächen. Die Landwirte pflanzten im vergangen Jahr auf 526.200 Hektar Körnermais an; das entsprach einer Zunahme von 40.000 Hektar im Vergleich zur vorherigen Saison. Der Flächenzuwachs wurde laut DMK durch die ungewöhnlich starken Auswinterungsschäden 2012 bei Wintergetreide und Raps begünstigt; mit Fortschreiten der Vegetationsperiode bot sich Mais zunehmend als Anbaualternative für die Neubestellung der umgebrochenen Flächen an. Die größten Anbaugebiete für Körnermais lagen in Bayern mit 130.000 Hektar, in Niedersachsen mit 106.000 Hektar und in Nordrhein-Westfalen mit 108.500 Hektar.
 
Nicht ganz an das gute Vorjahresergebnis heran reichte 2012 hingegen der Ertrag je Flächeneinheit. Im Bundesmittel konnten die Erzeuger dem DMK zufolge je Hektar 105,5 Dezitonnen Körnermais ernten; das waren 1,7 Dezitonnen weniger als beim Rekordergebnis 2011. Dabei erzielten die Erzeuger in Baden-Württemberg mit 117,2 Dezitonnen/Hektar im Vergleich der Bundesländer den Spitzenwert. In Nordrhein-Westfalen und Bayern wurde mit 113,7 Dezitonnen/Hektar beziehungsweise 107 Dezitonnen/Hektar ebenfalls ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielt. Die geringsten Flächenerträge waren 2012 mit 80,3 Dezitonnen/Hektar in Brandenburg zu verzeichnen.
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