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IGC-Schätzung

IGC-Ernteprognose: Maisbestände gehen stärker zurück als erwartet

Maispflanze auf Acker
Josef Koch, dlz agrarmagazin
am
29.05.2017

Die neue Schätzung des internationalen Getreiderates (IGC) sieht bei Weizen und Mais sinkende Bestände in der kommenden Saison. Die weltweite Maisernte wird 2017/18 um fast 30 Mio. t geringer ausfallen als benötigt wird.

Während der internationale Getreiderat (IGC) beim Weizen gegenüber seiner April-Schätzung wenig verändert hat, wurde die Versorgungsbilanz für Mais stärker angepasst. Zwar ließen die Londoner Schätzer die Maisernte mit 1.026 Mio. t zum Vormonat unverändert, da aber der Verbrauch in 2017/18 nur auf 1.054 Mio. t steigen soll, werden sich die Überhangsbestände um 29 Mio. t auf 197 Mio. t verringern.

Damit würde der Anteil der Überhänge am Weltmaisverbrauch von 21,5 Prozent auf 18,6 Prozent zurückgehen. Damit wird die Welt-Maisbilanz deutlich enger als bisher erwartet.

Wenig Änderungen beim Weizen

In seiner neuen Schätzung geht der internationale Getreiderat (IGC) von einer um fast 20 Mio. t schwächeren Weltweizenernte aus als in diesem Jahr. Die Londoner Experten sehen die Weizenernte 2017/18 bei 736 Mio. t, ebenso hoch wie vor vier Wochen. Die Ernte wird aber nur knapp ausreichen, um den weltweiten Verbrauch von 738 Mio. t zu decken. Daher gehen die Überhangsbestände 2017/18 leicht um 2 Mio. t auf 239 Mio. t zurück.

Der Anteil am Verbrauch wird aber mit gut 32 Prozent weiter überdurchschnittlich sein. Allerdings erwarten die Experten, dass die Bestände in den wichtigen Anbauländern stärker um 5 Mio. t auf 68 Mio. t sinken.  

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